01.06.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Laborabrechnung
Wie leicht es ist, in den Verdacht des Abrechnungsbetruges zu kommen, zeigt eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft in Limburg. Danach ist ein Anhaltspunkt für verbotenes Leistungssplitting, dass sich in praxisinternen Bearbeitungshinweisen für Privatliquidationen der Eintrag fand: „Steht Nr. 3 GOÄ nur mit Labor, dann Labor einen Tag später schreiben, dabei aber auf Samstag/Sonntag achten“.
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01.06.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Recht
Ist ein Arzt zum Notfalldienst eingeteilt bzw. versorgt er Notfälle, dann sind im Rahmen der Notfallbehandlungen alle Leistungen berechnungsfähig, die zur akuten Behandlung notwendig sind. Das bedeutet, dass auch Ärzte des hausärztlichen Versorgungsbereichs grundsätzlich Leistungen des fachärztlichen Versorgungsbereichs im Rahmen von Notfallbehandlungen abrechnen können.
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01.06.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Bundessozialgericht
Am 15. Mai 2002 hat das Bundessozialgericht in zwei ähnlich gelagerten Fällen (Az: B 6 KA 21/00 R, B 6 KA 33/01 R) eine wichtige und möglicherweise folgenreiche Entscheidung über die Rechtmäßigkeit der Kostensätze zur Berechnung der Praxisbudgets getroffen. Geklagt hatten zwei Dermatologen, die den Kostensatz für die Berechnung der Praxisbudgets der Fachgruppe der Dermatologen für zu niedrig hielten.
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01.05.2002 · Fachbeitrag aus AAA · BG-Abrechnung
Wenn ein Patient wegen eines Arbeitsunfalls die hausärztliche Praxis aufsucht, sind einige Regeln zu beachten, die sowohl den Ablauf der Behandlung als auch die Abrechnung betreffen. Wir haben für Sie in diesem Beitrag die wichtigsten Grundlagen zusammengefasst.
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01.05.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Selbstzahlerleistungen
Die Reaktionen unserer Leser auf den Beitrag über hausärztliche IGEL-Leistungen für Alkoholsünder („Abrechnung aktuell“ Nr. 4/2002, Seiten 11 und 12) machen deutlich, dass hier noch eine Menge Klärungsbedarf besteht. So erreichten uns Fragen, welche Leistungen für den Hausarzt im Rahmen der Bestimmungen der Fahrerlaubnisverordnung überhaupt in Frage kommen. Speziell zeigen sich Unsicherheiten im Umgang mit Patientenwünschen nach einer Ausstellung der „Bescheinigung über die ...
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01.05.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Leserforum
Antwort: Sie können mit dem von Ihnen erwähnten „Privatarzt“ keine kassenärztliche Gemeinschaftspraxis gründen, da dann der Praxispartner ebenfalls eine Kassenzulassung erhalten müsste. Diese kann er aber nicht bekommen, weil Sie in einem gesperrten Planungsbereich praktizieren. Es gibt aber einen anderen Weg zu Ihrer Entlastung: Bei der Behandlung von Privatpatienten verlangen die meisten privaten Krankenversicherungen von ihren Mitgliedern, dass sie die Behandlung niedergelassener ...
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01.05.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Arztzahlentwicklung
Nach jahrelanger „Ärzteschwemme“, die letztlich den niedergelassenen Ärzten auch die Bedarfsplanung und Zulassungssperren beschert hat, brechen jetzt möglicherweise Zeiten der „Dürre“ an. Immer deutlicher stellt sich heraus, dass vakant werdende Hausarztpraxen - überwiegend in ländlichen Gebieten - nicht mit Nachfolgern besetzt werden können.
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01.05.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Aktuelle Fallbeispiele
Von den speziellen allergologischen Leistungen nach den Nrn. 340 bis 359 EBM (Nrn. 380 bis 399 GOÄ) sind die Leistungen nach den Nrn. 345 bis 359 EBM Bestandteil der qualifikationsgebundenen Zusatzbudgets wie auch der bedarfsabhängigen Zusatzbudgets der Gelben Liste und lösen damit im Falle der Durchführung und Abrechung für den entsprechend qualifizierten Arzt ein zusätzliches Budget zum Praxisbudget aus. Die Komplexität der Problemlösung beim Heuschnupfen kann und soll sich auch in ...
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01.05.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Wohl kaum eine Gebührenordnungsposition des EBM wird so häufig falsch interpretiert wie die Nr. 5, der Unzeitenzuschlag. Dies liegt zum Teil in der „Entstehungsgeschichte“ dieser Position: Mit der Reform des EBM zum 1. Januar 1996 sollte neben der „sprechenden Medizin“ auch die Durchführung von Sprechstunden an Wochenenden gefördert werden. Man führte die Nr. 5 ein, die ursprünglich für jede Inanspruchnahme an Wochenenden (ausgenommen telefonisch) und auch bei ...
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01.04.2002 · Fachbeitrag aus AAA · IGEL-Leistungen
Etwa 150.000 Bundesbürgern pro Jahr wird der Führerschein wegen eines Trunkenheitsdelikts entzogen. Häufig sind es die Hausärzte, die dann weiterhelfen müssen. In manchen Arztpraxen gibt es wegen regionaler oder sozialer Besonderheiten größere Gruppen solcher Patienten.
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