29.03.2012 · Fachbeitrag aus AAA · Honorarrecht
Unter bestimmten Umständen kann auch im Rahmen einer „fachgruppentypischen Leistung“ eine Praxisbesonderheit bestehen. Dies hat das Sozialgericht (SG) Marburg mit Urteil vom 23. November 2011 festgestellt und damit dem restriktiven Vorgehen vieler KVen eine Absage erteilt
(Az: S 11 KA 414/10).
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28.02.2012 · Fachbeitrag aus AAA · Hausarztzentrierte Versorgung
Seit dem 1. Januar 2012 existieren für die Bezirke der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) Nordrhein und Westfalen-Lippe identische Verträge zur Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) mit über 60 Krankenkassen.
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28.02.2012 · Fachbeitrag aus AAA · Vertragsarztrecht
Dass die Fortbildungsverpflichtung nach § 95d SGB V ernst zu nehmen ist, hat das Sozialgericht (SG) Marburg in einem Urteil vom 7. Dezember 2011 bestätigt (Az: S 12 KA 854/10, Abruf-Nr: 120584 ). Danach ist die Fortbildungsverpflichtung nicht nur innerhalb der gesetzlichen Ausschlussfrist zu erfüllen, sondern der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) auch nachzuweisen. Anderenfalls ist die KV gesetzlich zur Honorarkürzung verpflichtet. Eine Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand ist ...
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28.02.2012 · Fachbeitrag aus AAA · Rechtsprechung
Ein niedersächsischer Lehrer hatte eine Rechnung über eine zahnärztliche Behandlung zur Erstattung eingereicht. Für alle Leistungen, für die der 3,5-fache Gebührensatz in Ansatz gebracht worden war, erkannte die Beihilfestelle dies nicht als erstattungsfähig an, sondern kürzte durchweg auf den 2,3-fachen Satz. Am Ende mehrerer Gerichtsverfahren bekamen der Zahnarzt und der Beamte ihr Geld, weil die Richter des Bundesgerichtshofs (BGH) eine „zumindest fahrlässige Amtspflichtverletzung ...
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28.02.2012 · Fachbeitrag aus AAA · Versorgungsstrukturgesetz
Als bundesweit erste KV hat die Vertreterversammlung der KV Rheinland-Pfalz am 15. Februar 2012 von der durch das Versorgungsstrukturgesetz eröffneten Möglichkeit, die bisherige RLV- und QZV-Systematik durch völlig anders gestaltete Honorarverteilungsregelungen zu ersetzen, Gebrauch gemacht. Nachfolgend informiert AAA über die wesentlichen Inhalte dieser neuen Verteilungssystematik in Rheinland-Pfalz.
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28.02.2012 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
In Fällen von telefonischen Inanspruchnahmen in Folgequartalen erscheint der Patient nicht persönlich in der Praxis, die Krankenversichertenkarte kann nicht eingelesen werden. Üblich war es und ist es, in diesen Fällen für die Abrechnung einen Behandlungsausweis im sogenannten Ersatzverfahren auszustellen. Hierbei stützt(e) man sich auf die Vorgaben des § 20 Bundesmantelvertrag (BMV). Was vielen Ärzten nicht bewusst ist: Schon seit 1. Januar 2011 ist § 20 BMV gestrichen. Wie geht man ...
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27.02.2012 · Fachbeitrag aus AAA · Der GOÄ-Spiegel
Im „GOÄ-Spiegel“ erhalten Sie GOÄ-Abrechnungstipps für Ihre Praxis. Die Themen resultieren aus Fragen der „Abrechnung aktuell“-Leser oder aus GOÄ-Seminaren. In dieser Ausgabe geht es unter anderem um die Nrn. 6 und 7 GOÄ, den Faktoransatz bei ausführlichen Arztbriefen, den einfachen Sehtest bei Kindern und das Kinsesio-Taping.
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27.02.2012 · Fachbeitrag aus AAA · Rechtsprechung
Ein Vertragsarzt muss einen in der GKV versicherten Patienten entweder kostenfrei als Kassenpatienten behandeln oder – falls er eine Behandlung außerhalb des Leistungsbereichs der GKV durchführen will – den Versicherten unmissverständlich darauf hinweisen, dass in einem solchen Fall eine Kostenerstattung durch die Krankenkasse grundsätzlich nicht in Betracht kommt. Unterlässt der Vertragsarzt dies, kann ein Honoraranspruch nicht wirksam entstehen mit der Folge, dass ein ...
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27.02.2012 · Fachbeitrag aus AAA · Rechtsprechung
Leistungen nach den EBM-Nrn. 01100 und 01101 können in einem nicht von der KV organisierten hausärztlichen Notfalldienst, der in einer Notfallpraxis mit Öffnungszeiten von samstags, sonntags und feiertags von 9 bis 21 Uhr stattfindet, nicht abgerechnet werden, da der diensthabende Arzt durch die Patienten nicht unvorhergesehen in Anspruch genommen wird (Sozialgericht Hamburg, Urteil vom 13.4.2011, Az: S 3 KA 188/07).
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27.02.2012 · Fachbeitrag aus AAA · Praxisorganisation
Bei der Abrechnung von Verbandsmaterial ist größte Vorsicht geboten, denn nicht immer darf dies über den Sprechstundenbedarf bezogen werden.
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