23.11.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Bürokratieabbau
Der Bürokratieabbau in der vertragsärztlichen Versorgung schreitet voran: Nachdem zum 1. April 2016 das zweistufige Verfahren für die Einleitung medizinischer Reha-Maßnahmen vereinfacht wird (lesen Sie dazu AAA 11/2015, Seite 15), haben sich KBV und Krankenkassen jetzt darauf verständigt, die Prüfung der ärztlichen Dokumentation von Akupunkturbehandlungen für zwei Jahre auszusetzen.
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20.11.2015 · Fachbeitrag aus AAA · IGeL für Kinderärzte
Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind etwa 12 bis 15 Prozent der Kinder in Deutschland übergewichtig. Kinderärzte wissen, dass das Übergewicht in nur wenigen Fällen durch eine Erkrankung, sondern bei prädisponierenden Faktoren durch Fehlernährung und Bewegungsmangel bedingt ist. Meist fällt das Übergewicht beim Kinderarzt anlässlich einer Früherkennungsuntersuchung auf und wird dann mit der Begleitperson besprochen. Oft weisen die Eltern aber auch schon ...
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20.11.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Reform
In AAA 08/2015, Seite 2 hatten wir Einschätzungen dazu gegeben, was in einer neuen GOÄ zu erwarten wäre. Inzwischen kann Einiges präzisiert werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, bitten wir Sie, den Beitrag aus der August-Ausgabe mit heranzuziehen. Wir beschränken uns hier auf die vorgesehenen Änderungen im Paragraphenteil der GOÄ. Damit im Zusammenhang stehen vorgesehene Änderungen in der Bundesärzteordnung (BÄO), die jedoch wenig mit der eigentlichen Abrechnung zu tun ...
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19.11.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Berufsrecht
Auf Betreiben mehrerer Heilpraktikerverbände hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf einem Physiotherapeuten untersagt, gewerbsmäßig die Osteopathie selbst oder durch Angestellte auszuüben und dafür zu werben, solange er nicht als Arzt approbiert oder in Besitz einer Heilpraktikererlaubnis ist (Urteil vom 8.9.2015, Az. I-20 U 236/13).
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19.11.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Leserforum
Frage: Vor geplanten ambulanten Operationen berechnen wir die Operationsvorbereitung altersabhängig mit den EBM-Nrn. 31010 bis 31013. Wenn die geplanten Eingriffe nach unserer Einschätzung ambulant oder belegärztlich in Narkose oder rückenmarksnaher Regionalanästhesie erbracht werden, können wir die Labor-Ausnahmekennziffer 32016 ansetzen. Die in diesen Fällen erbrachten Laborleistungen werden dann nicht auf das Laborbudget angerechnet. Nur, was macht der Ansatz der 32016 für einen ...
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19.11.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Vertragsarztrecht
Die Berechtigung eines Vertragsarztes zur Abrechnung der Leistungen seines Assistenten setzt als formelle Grundlage eine Genehmigung nach § 32 Abs. 2 Zulassungsverordnung für Vertragsärzte (Ärzte-ZV) voraus. Eine handschriftliche Anzeige der Beschäftigung des Assistenten auf der Sammelerklärung genügt ebenso wenig wie die mündliche Auskunft eines Mitarbeiters der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), eine schriftliche Genehmigung sei nicht notwendig. Dies hat jüngst das Sozialgericht ...
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19.11.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Berufsrecht
Würde ein nicht deutscher Arzt aus einem EU-Mitgliedstaat auf Basis des deutschen Berufsrechts wegen fehlerhafter Abrechnung bestraft, wäre dies eine unverhältnismäßige Einschränkung seiner Dienstleistungsfreiheit und eine Bestrafung europarechtswidrig (Verwaltungsgericht [VG] Gießen, Urteil vom 11.3.2015, Az. 21 K 1976/13.GI.B). Dieses Urteil gilt zwar nicht für in Deutschland approbierte Ärzte, die Argumentation des Gerichts könnte aber auch bei ihnen von Bedeutung sein.
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19.11.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Verordnung
Auf den ersten Blick ist es für den Arzt schwierig zu entscheiden, ob er eine Substitution eines Arzneimittels zulassen soll (durch Nichtsetzen des Aut-idem-Kreuzes auf der Verordnung) oder ob er die Substitution ausschließen soll (indem er im Feld bei „aut idem“ ein Kreuz setzt). Setzt er das Kreuz nicht, können haftungsrechtliche Risiken entstehen, setzt er es, können Regresse die Folge sein.
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19.11.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Vergütungsrecht
Der Abrechnungsausschluss nach der Bestimmung in Kapitel 40.3 Abs. 2 EBM, wonach Kosten für den Transport von Untersuchungsmaterial etc. nach EBM-Nr. 40100 innerhalb von Berufsausübungsgemeinschaften nicht berechnungsfähig sind, ist bei überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaften (üBAG) nicht anzuwenden. Dasselbe gilt – je nach Ausgestaltung der Zusammenarbeit – für den Abrechnungsausschluss, dass die Nr. 40100 nicht neben Laboruntersuchungen der Abschnitte 32.2.1 bis 32.2.7 EBM ...
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09.11.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Gesetzgebung
Ab dem 1. Januar 2017 dürfen Ärzte gemäß § 73 Abs. 8 GKV-Versorgungsstärkungsgesetz in ihren Praxisverwaltungssystemen nur noch solche Software zur Heilmittelverordnung einsetzen, die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zertifiziert ist. Insbesondere muss durch die Praxissoftware eine heilmittelrichtlinienkonforme Verordnung und die Berücksichtigung von besonderen Verordnungsbedarfen gewährleistet sein. Ziel ist es, dass formale Fehler bei der Ausstellung der ...
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