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  • · Fachbeitrag · Implantologie

    Periimplantitis: Ohne Chirurgie geht´s nicht!

    | Die Periimplantitis ist oft mit Taschenbildung und Knochenverlust verbunden. Als Quintessenz einer Metastudie befürworten die Autoren eine chirurgische Herangehensweise. |

     

    Eine Studie aus China untersuchte im Rahmen einer Metastudie das Periimplantitis-Management. Zehn Studien berichteten von Erfahrungen mit einer nichtchirurgischen Therapie, zehn weitere setzten auf chirurgische Maßnahmen. Die nichtchirurgische Vorgehensweise beinhaltete mechanisches Oberflächendebridement mit einer Karbon- oder Titankürette, Laserlicht und Antibiotika. Unter die chirurgischen Maßnahmen fielen Implantoplastik, die Elevation des Mukoperiostlappens und die Entfernung des entzündlichen Granulationsgewebes mit anschließender Desinfektion und Knochenaufbau.

     

    Im Fazit der Untersuchungen befürworten die Wissenschaftler eine grundsätzlich chirurgische Herangehensweise mit osseoresektiven oder -regenerativen Maßnahmen, weil hier auch subgingival eingelagerte Keime entfernt und die periimplantären Taschen reduziert werden können. Die nichtchirurgische Therapie greife meist nur lokal und an der Oberfläche der Periimplantitis, ob mit oder ohne zusätzliche Therapien und Geräte. Zudem könne man keinen Knochendefekt beheben, so der O-Ton der Studie weiter.