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  • ·Knochenabbau

    Gestörter Stoffwechsel im Kieferknochen bei Diabetes mellitus

    Bild:©H_Ko - stock.adobe.com

    | Ein schlecht eingestellter Diabetes kann zur Schädigung zahlreicher Organsysteme führen. Er stört den Kalzium- und Phosphorstoffwechsel in den Knochen, was zu sekundärer Osteopenie, Osteoporose und anderen Arten der diabetischen Osteopathie führen kann. Der genaue Zusammenhang zwischen Diabetes und Knochenabbau am Kiefer ist bislang nicht ganz geklärt. Forscher aus China und den USA suchten jetzt nach Hinweisen in der Literatur. |

    Jeder zweite Diabetiker hat Osteoporose

    Studien beschreiben die Osteoporose als eine der häufigsten Komplikationen bei Diabetes, 50 % der Diabetiker litten darunter (Schacter und Leslie 2017; Piscitelli et al. 2015). In einem Übersichtsartikel aus 2012 (Javed et al. 2012) beschreiben die Forscher, dass eine Hyperglykämie infolge eines Diabetes die Neubildung von Knochen hemmt und den Knochenverlust bei Vorliegen einer Parodontitis weiter verschlimmert. Das Ungleichgewicht im oralen Knochenstoffwechsel aktiviert die knochenabbauenden Osteoklasten und schraubt Reparationsvorgänge herunter.

     

    Die chinesischen und die US-Forscher beschreiben in ihrem Review Mechanismen, die die ungünstigen Wechselwirkungen zwischen Diabetes und alveolärem Knochenstoffwechsel verdeutlichen.