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·Fachbeitrag ·Zahnunfälle

Mehr Gesichts- und Zahnverletzungen durch Smartphone-Nutzung

| Forscher weisen in einer aktuellen Publikation auf eine Zunahme von traumatischen Verletzungen bei Kindern durch Smartphones hin. Durch das unbeabsichtigte Fallenlassen von Smartphones auf das Gesicht ‒ während der Nutzung in liegender Position ‒, entstehen immer häufiger traumatische Zahn- und Weichteilverletzungen. |

 

Das hängt vor allem mit dem Gewicht und dem Design der Smartphones sowie mit der mitunter übermäßigen Nutzung in allen Lebenslagen zusammen: Je nach Größe des Bildschirms und des Touchpads können diese Geräte zwischen 100 und 300 g wiegen. Die schmalen Kanten der Geräte können zu Prellungen, teilweise verschobenen bzw. verschobenen Zähnen, gebrochenen Kronen und mehr führen. Die indischen Zahnmediziner ‒ die innerhalb von drei Monaten zehn traumatische Zahn- oder Gesichtsverletzungen durch Smartphones behandeln mussten ‒ sprechen in diesem Zusammenhang von einem neuen Risiko für Verletzungen im Gesicht und im Bereich der Zähne.

 

  • Verletzungsrisiko je nach Alter der Kinder
  • Kinder im Alter zwischen 2 und 5 Jahren sind aufgrund der weichen Beschaffenheit ihrer Gesichtsstrukturen und der Biegsamkeit ihrer Kieferbereiche anfällig. Das deutet darauf hin, dass weniger Kraft erforderlich ist, um schwere Verletzungen zu verursachen.
  • Bei Kindern zwischen 2 und 6 Jahren besteht das Risiko, dass sich die Frontzähne lockern, aus ihrer gewohnten Position verschoben werden oder die Lippen geprellt werden.
  • Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren haben das höchste Risiko für Lippenprellungen, Zahnlockerungen und damit verbundene Verletzungen.
  • Jugendliche, die älter als 12 Jahre sind, sind vor allem dem Risiko von Zahnverletzungen und Lippenprellungen ausgesetzt.
 

Quelle

  • Tawari N et al. Smartphones: The new risk factor for traumatic dental and facial injuries in children. Dent Traumatol 2020; 36 (1): 76‒78 (3).

 

Volltext

Quelle: Ausgabe 05 / 2020 | Seite 8 | ID 46495620