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·Fachbeitrag ·Teilprothesen

Brückenversorgungen auf Implantaten: Klare Vorteile der zementierten Lösungen

| Nissan et al. verglichen die langfristigen Ergebnisse und Komplikationen von zementierten gegenüber verschraubten Implantatversorgungen bei teilbezahnten Patienten. Die zementierten Implantat-Versorgungen waren sowohl klinisch als auch biologisch den verschraubten Implantatrestaurationen überlegen. |

 

Bei 38 Patienten mit bilateralen posterioren Zahnverlusten wurden Implantate gesetzt und die Patienten in einem Split-mouth-Design nach dem Zufallsprinzip zementierten oder verschraubten festsitzenden Brückenversorgungen zugeordnet. Die Follow-up-Untersuchungen reichten bis zu 15 Jahre nach der Versorgung. Während der Nachuntersuchungszeit ging kein Implantat verloren, auch gab es keine Metallgerüstfrakturen. Die Ergebnisse:

 

  • Keramikfrakturen traten signifikant häufiger in verschraubten (38 Prozent ± 0,3) gegenüber zementierten (4 Prozent ± 0,1) Restaurationen auf.
  • Abutmentschrauben-Lockerungen traten statistisch signifikant häufiger in verschraubten (32 Prozent ± 0,3) als bei zementierten (9 Prozent ± 0,2) Versorgungen auf.
  • Der mittlere Gingiva-Index lag bei verschraubten Versorgungen (0,48 ± 0,5) statistisch signifikant höher als bei zementierten (0,09 ± 0,3) Restaurationen.
  • Der mittlere marginale Knochenverlust war statistisch bei verschraubten Restaurationen (1,4 ± 0,6 mm) signifikant höher als bei zementierten (0,69 ± 0,5 mm) .

 

Quelle

  • J Nissan et al.: Long-term outcome of cemented versus screw-retained implant-supported partial restorations. Int J Oral Maxillofac Implant 2011; 26: 1102-1107

Abstract

Quelle: Ausgabe 12 / 2011 | Seite 15 | ID 30569830