· Fachbeitrag · CME-Beitrag
Prävention und Behandlung strahleninduzierter Mukositis
Die Prävalenz strahleninduzierter oraler Mukositis bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren ist hoch, weshalb sich Studien immer wieder mit der Frage nach der Prävention sowie wirksamen Maßnahmen und Schmerzkontrolle dieser für Betroffene erheblichen Belastung beschäftigen.
Prävalenz und Risikofaktoren
Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e. V. erwartet aktuell, dass „Strahlentherapie zukünftig für die onkologische Versorgung bei zunehmendem Alter der Patientinnen und Patienten und zunehmenden Komorbiditäten eine größere Rolle spielen wird“ [1].
Gleichzeitig ist bekannt, dass eine der häufigsten Nebenwirkungen einer Strahlentherapie im Kopf-Hals-Bereich die orale Mukositis (OM) ist. Sie kann im Extremfall dazu führen, dass der Patient nicht mehr bereit ist, an der optimalen Behandlung festzuhalten [2]. Eine aktuelle Metaanalyse zeigt, dass die Prävalenz strahleninduzierter OM bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren 94 Prozent und die Prävalenz einer schweren Form der OM bei diesen Patienten 37 Prozent beträgt [3]. Weiterhin wurde beobachtet, dass Chemotherapie, Rauchen, Diabetes, ein oraler pH-Wert ≤ 7,0 und Alkoholkonsum Hauptrisikofaktoren für eine strahleninduzierte OM darstellen.
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