· Fachbeitrag · CME-Beitrag
Maßnahmen zur Verbesserung der Mundhygiene bei ASS-Kindern
Einfache Maßnahmen wie Zähneputzen sind bei Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) häufig ein Problem – für sie selbst, aber auch für die Eltern und Betreuungspersonen. Moderne Technologien können helfen, die oft defizitäre Mundhygiene effektiv zu verbessern und die Frustration der Beteiligten zu senken.
Mundhygieneprobleme bei Autismus
Es wird angenommen, dass weltweit eines von 100 Kindern unter einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) leidet. Gekennzeichnet ist diese neurologische Entwicklungsstörung durch „soziale, emotionale und kommunikative Probleme sowie repetitive Verhaltensweisen, Schwierigkeiten bei der Bewältigung des Alltags und multimodale sensorische Auffälligkeiten“. Diese Kinder tragen ein erhöhtes Risiko inadäquater Mundhygiene und aufgrund ihrer Medikation – häufig in Form von Sirupen – oft auch ein erhöhtes Kariesrisiko, während die Unterweisung in ideale Mundhygienemaßnahmen schwierig ist. Deshalb sind viele dieser Kinder in ihrer Mundhygiene auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen, gleichzeitig können sie selbst mit diesen aber Probleme in Bezug auf Körperkontakt haben [1].
Forscher untersuchten deshalb, auf welche Weise sich die Mundhygiene der Betroffenen verbessern lässt und die Betreuungspersonen dabei unterstützt werden können.
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