· Fachbeitrag · CME-Beitrag
Die Rolle der myofunktionellen Therapie nach orthognather Chirurgie
Die Behandlung der Malokklusion sieht im interdisziplinären Ansatz die Einbeziehung von myofunktioneller Therapie durch Logopäden vor, auch wenn weitere Studien empfohlen werden bzw. notwendig sind. Ob ihr Einsatz auch nach kieferorthopädischer Operation sinnvoll ist, untersuchte eine aktuelle Übersichtsarbeit.
Orofaziale myofunktionelle Störungen und Malokklusionen
Unter orofazialen myofunktionellen Störungen versteht man beispielsweise Zungenpressen, eine in Ruhe tiefe Zungenlage, Lippeninkompetenz, offene Mundhaltung, Daumen- und Fingerlutschen sowie Beißgewohnheiten [1]. Dadurch kann das orofaziale Wachstum gestört werden. Auch werden immer wieder mögliche Zusammenhänge zwischen orofazialen Dysfunktionen und Fehlstellungen wie z. B. der Kreuzbiss im Seitenzahnbereich oder Protrusionsbiss untersucht. Hier setzt die orofaziale myofunktionelle Therapie mit oralen oder perioralen Übungen an, um die genannten Störungen zu beseitigen. Trotz Plausibilität der Wirkung und festgestellter positiver Ergebnisse logopädischer Intervention besteht weiterer Forschungsbedarf, u. a. auch, um zu klären, inwieweit die orale myofunktionelle Therapie Fehlstellungen verbessern kann oder in Kombination mit KFO wirkt.
Kautraining verbessert Kaufunktion nach orthognather OP
Eine aktuelle Arbeit [1] ging nun der Frage nach, ob die myofunktionelle Therapie bei orofazialen myofunktionellen Störungen auch nach orthognather Chirurgie wirksam ist.
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