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·Fachbeitrag ·Restauration

Stark zerstörte Molaren: Komposit oder Krone?

| Wie soll man stark zerstörte Molaren restaurieren? Die Frage, ob Komposit gegenüber Keramik- oder Metallkronen dauerhafte Nachteile in der Belastbarkeit besitzt, konnte in einer Heidelberger Studie verneint werden. |

 

Verglichen wurden indirekte Rekonstruktionen mit Aufbaufüllung unter Zirkoniumdioxidkeramik-Kronen oder Metallkronen und direkte Rekonstruktionen mit Komposit. Untersucht wurden die Bruchlast sowie das Frakturverhalten. Ein wichtiger Parameter war das Verhalten während und nach einem simulierten Alterungsprozess und nach Kausimulation.

 

Bei der indirekten Rekonstruktion verlief die Bruchlinie meist zwischen Zahn und Krone, während sie bei Komposit immer durch Komposit und Zahn verlief. Trotz der unterschiedlichen Versagensmuster fanden sich keine signifikanten Unterschiede in der Bruchlast. Während bei Zirkoniumdioxidkeramik-Kronen ohne Alterungsprozess eine signifikant höhere Bruchfestigkeit gegenüber den anderen Materialien beobachtet werden konnte, waren nach der künstlichen Alterung keine Unterschiede mehr feststellbar.

 

Quelle

  • Hartmann T. In-vitro-Untersuchungen zur Frakturfestigkeit sowie zum Frakturverhalten humaner extrahierter Molaren mit standardisierten Restaurationen aus verschiedenen Materialien unter exzentrischer Belastung. Dissertation, Heidelberg, 2015.

 

Literatur

Quelle: Ausgabe 11 / 2015 | Seite 11 | ID 43661603