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·Article ·Medizintechnik

Kaltplasma als neuer Therapieansatz in der Wundbehandlung und der Zahnmedizin

| Nach der erfolgreichen Einführung eines Kaltplasma-Stifts zur Therapie chronischer Wunden und erregerbedingter Hauterkrankungen im Jahr 2013 haben Greifswalder Wissenschaftler jetzt ein Kaltplasma-Produkt für den Einsatz von Kaltplasma im zahnmedizinischen Bereich entwickelt: den Plasmajet kINPen® DENT. |

 

Der Plasmastift erzeugt ein handwarmes Plasma, das sehr gut verträglich, schmerzfrei und einfach anzuwenden ist. Bisherige Studien zeigen keine Nebenwirkungen oder Resistenzbildungen. Während der Anwendung wird die Wundheilung durch Unterstützung der Zellproliferation stimuliert und beschleunigt. Studiendaten belegen zudem die hohe Wirksamkeit bei typischen Wundkeimen und multiresistenten Bakterien.

 

Aufgrund seiner antimikrobiellen und oberflächenverändernden Eigenschaften ist Plasma auch für die Zahnmedizin ein vielversprechendes Instrument. Der kINPen® DENT eignet sich insbesondere zur Beseitigung dentaler Biofilme, bei der Behandlung von Parodontitis oder bisher nur sehr schwer bis nicht therapierbarer Erkrankungen wie der Periimplantitis. Durch ein extra hierfür optimiertes Kaltplasmagerät ist es möglich, auch schwer zugängliche Kavitäten, Wurzelkanäle oder Parodontaltaschen präziser zu behandeln. Die Zulassung für den kINPen® DENT wird in der ersten Jahreshälfte 2016 erwartet.

 

Quelle

  • Preissner S. „Plasma - Der vierte Aggregatzustand in der Zahnmedizin“. Vortrag auf der MEDICA 2015, Düsseldorf, 17. November 2015.
Quelle: Ausgabe 12 / 2015 | Seite 9 | ID 43721619