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01.12.2006 | Kieferorthopädie

Orthodontische Gaumenimplantate als geeignete Alternative

Der Lückenschluss durch umfangreiche körperliche Zahnbewegung von distal nach mesial ist eine schwierige kieferorthopädische Aufgabe, da das Problem der geeigneten Verankerung gelöst werden muss. Eine rein alveoläre Verankerung kann die Reaktion oft nicht hinreichend abfangen und den Umfang der möglichen Zahnbewegung limitieren. Wird ein einseitiger Lückenschluss notwendig, so besteht die Gefahr der Mittenüberwanderung. Es gibt zahlreiche extra- und intraorale Behandlungsapparaturen mit den entsprechenden Vor- und Nachteilen. Osseointegrierte Implantate zur maximalen Verankerung stellen eine geeignete Alternative zu konventionellen Mesialisationsapparaturen dar. 

 

Zur Oberkieferbehandlung werden temporär Implantate in die mediane sutura palatina inseriert. In dem Beitrag wird der Behandlungsverlauf bei einem 17-jährigen Patienten mit einer Hypodontie der Zähne 25, 31, 35, 41 und 45 unter Verwendung von Gaumen­implantaten zur Mesialbewegung der Molaren dargestellt. Die Therapie gestaltete sich komplikationslos. Lediglich in den ersten beiden Behandlungswochen wurden leichte Irritationen der Zunge durch Reiben am Gaumenimplantat festgestellt.  

 

P Proff, K Böning, T Gedrange: Orthodontische Gaumenimplantate als Verankerung zur Mesialbewegung von Zähnen; Quintessenz (2006) 57: 1071-1078 

 

Abstract: qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=11531 

 

Quelle: Ausgabe 12 / 2006 | Seite 14 | ID 95133