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·Fachbeitrag ·Füllungstherapie

Adhäsive: Ätzzeit beeinflusst Dentinhaftung unterschiedlich

| Durch ein kurzes Vorätzen mit Phosphorsäure lässt sich die Haftung von Universaladhäsiven am Dentin verbessern. Eine reduzierte Ätzzeit mit Phosphorsäure konnte im Rahmen dieser Studie die Beeinträchtigung der langfristigen Dentinhaftung für konventionelle selbstätzende Adhäsive minimieren. |

 

Für die Testreihe kamen zum Einsatz

  • zwei Single-Step selbstätzende Universaladhäsive (Prime & Bond Elect®/ Dentsply DeTrey und Scotchbond Universal®/ 3M ESPE),
  • ein konventionelles Single-Step selbstätzendes Adhäsiv (G-ænial Bond®/ GC) sowie
  • ein zweistufiges selbstätzendes Adhäsiv (OptiBond XTR®/ Kerr).

 

Dabei wurde das Dentin unterschiedlich lang mit Phosphorsäure angeätzt (3, 10 oder 15 Sekunden). Die Ergebnisse:

 

  • Bei drei Sekunden Ätzzeit zeigten Scotchbond Universal® und Prime & Bond Elect® die besten Haftfestigkeitswerte der Testgruppe.
  • Kaum Unterschiede wurden bei G-ænial Bond® bei drei und zehn Sekunden im Vergleich zur Kontrolltestung beobachtet.
  • Ätzte man 15 Sekunden lang, hatte das deutlich negative Auswirkungen auf die Haftkraft.

 

Lediglich OptiBond XTR® zeigte sich bei den Tests wenig sensibel gegenüber Anwendungsfehlern: Bei diesem Adhäsiv ließ sich kein Unterschied zwischen den verschiedenen Vorätzzeiten ausmachen.

 

Quelle

  • Takamizawa T et al. Influence of different pre-etching times on fatigue strength of self-etch adhesives to dentin. Eur J Oral Sc 2016; 124 (2): 210-218.

 

Literatur

Quelle: Ausgabe 06 / 2016 | Seite 17 | ID 44057734