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·Article ·Digitaler Abdruck

Optische Labor-Dentalscanner: Lava ST® zeigte die besten Werte

| Eine Versuchsreihe an der belgischen Universität Gent ermittelte die Genauigkeit von optischen Dentalscannern (Tischgeräte für das Labor). Der Lava ST® (3M ESPE) zeigte im Vergleich die beste Genauigkeit. |

 

Eine Kompositmodell wurde geschaffen und mit einem Mikrocomputertomografen (microCT) digitalisiert; dies diente als Referenzmodell. Von diesem Master-Modell wurden fünf Polyetherabdrücke für Gipsmodelle genommen. Mit jedem Dentalscanner (Imetric®, Lava ST®, Smart Optics®, KaVo Everest®) wurden je fünf Scans hergestellt – zum einen vom Original, zum anderen von den Gipsabdrücken. Bewertet wurden Abweichungen zwischen den digitalen Datensätzen und den Originaldaten des microCT Scanner (= Genauigkeit) und zwischen den Datensätzen des gleichen Scanners (= Zuverlässigkeit). Mit Ausnahme des Smart Optics® Scanners gibt es keine signifikanten Unterschiede in der Genauigkeit beim Originalmodell. Für die Gipsabdrücke jedoch zeigte sich der Lava ST® besser als Imetric®, die wiederum besser als der KaVo-Scanner waren. Der Smart Optics® Scanner zeigte die höchste Abweichung. Alle Digitizer zeigten eine signifikant höhere Zuverlässigkeit beim Originalmodell gegenüber dem Gipsabdruck. Der Lava ST® war dabei deutlich präziser im Vergleich zu den anderen Scannern. Imetric® und Smart Optics® zeigten auch hier eine höhere Zuverlässigkeit im Vergleich zum KaVo Everest®.

 

PRAXISHINWEIS | Alle Scanner zeigten ein gewisses Maß an Fehlern. Kopien der Gipsabrücke sind ungenauer. Dies liegt vor allem an Schwierigkeiten mit dem Abtasten der raueren Oberfläche oder an Verformungen während des Produktionsprozesses. Bei komplexen Rekonstruktionen mit großen Spannweiten können beim Scannen deutliche Abweichungen entstehen. Hier sollte ein sehr genauer Scanner ausgewählt werden, empfiehlt der Autor Stefan Vandeweghe.

 

Quelle

  • Vandeweghe S et al. Accuracy of Optical Dental Digitizers: An In Vitro Study. Periodontics & Restorative Dentistry 2015; 35 (1); 115-121.

 

Literatur

Quelle: Ausgabe 04 / 2015 | Seite 15 | ID 43249165