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23.06.2009 |Allgemeine Zahnheilkunde

Zahntrauma: Lückenmanagement durch Autotransplantation

Interimsprothesen über viele Jahre werden von den Jugendlichen oft nicht toleriert und sind nicht in der Lage, Knochen und Weichgewebe zu erhalten. Kieferorthopädischer Lückenschluss bringt aus ästhetischer Sicht fast nie gute Ergebnisse; Implantate sind heute bei jungen Männern erst ab etwa dem 20. und bei jungen Frauen neuerdings erst ab etwa dem 30. Lebensjahr zu empfehlen. 

 

Die Zahntransplantation bietet die Möglichkeit, unfallbedingt verlorene Zähne funktionell und ästhetisch hervorragend zu ersetzen und gleichzeitig das Volumen von Knochen und Weichgewebe nicht nur zu erhalten, sondern sogar zu verbessern.  

 

Praxistipp

Das Zahnunfall-Zentrum der Universität Basel bietet seit 2008 die Möglichkeit, aus kieferorthopädischen Gründen zu entfernende Prämolaren oder überzählige Zähne zu kryopräservieren und bei Bedarf zu einem spä­teren Zeitpunkt zu transplantieren. Die ersten Kryotransplantationen zeigen sehr gute Ergebnisse. 

  • A Filippi: Lückenmanagement durch Autotransplantation; 7. Österreichische Fachtagung für Zahntrauma, Velden, 5.-7. Juni 2009
Quelle: Ausgabe 07 / 2009 | Seite 8 | ID 127879