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  • 21.07.2008 | Allgemeine Zahnheilkunde

    Transreplantation – zur Erhaltung elongierter höchstgradig gelockerter Zähne

    Die Methode der Transreplantation ist geeignet, einzelne elongierte und extrem gelockerte Zähne an ihre ästhetisch und funktionell korrekte Position zurückzustellen und über viele Jahre dauerhaft zu stabilisieren. Die dazu notwendige Vorgehensweise ist einfach und von jedem Zahnarzt beherrschbar. Aufwendige und kostenintensive Folgebehandlungen können so vermieden werden.  

     

    Die Entfernung einzelner elongierter Zähne mit zirkulärem Knochenabbau und Lockerungsgrad llI in einer ansonsten intakten Zahnreihe konfrontiert den Patienten wie den Behandler mit einer Vielzahl kostenintensiver und aufwendiger Folgemaßnahmen. Es sind massiv einfallende Alveolarfortsätze zu erwarten, die eine Implantation schwierig bis unmöglich machen. Für eine alternativ angedachte Brückenversorgung müssen meist intakte und gesunde Nachbarzähne beschliffen werden, mit einer ästhetisch wenig befriedigenden Brückengliedgestaltung.  

     

    Daher wurde vor zehn Jahren durch Hiedl zum ersten Mal ein derart hoffnungsloser Zahn vitalexstirpiert, extrahiert und seine gesamte Wurzel kürettiert. Nach Entfernung des putriden Entzündungsgewebes und Kürettage der kompletten Alveole sowie deren Tieferlegung mit einer Knochenfräse wurde dieser Zahn nach Beschichtung mit Emdogain an seine funktionell wie ästhetisch korrekte Position transreplantiert und mittels Säureätztechnik und einem Komposit an die Nachbarzähne geschient.