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26.01.2011 |Allgemeine Zahnheilkunde

Ein-Flügel-Adhäsivbrücken - bewährt für den Lückenschluss im Frontzahnbereich

Adhäsivbrücken mit Zirkoniumdioxid-Gerüst (ZrO2), verklebt mit einem Flügel am Nachbarzahn, gelten inzwischen als bewährte Therapielösung für den Lückenschluss im Frontzahnbereich. Mit dieser Versorgungsart kann das Beschleifen kariesfreier Lateralzähne für eine konventionelle Brücke oder ein Implantat - zum Beispiel bei insuffizienter Knochensituation oder im juvenilen Gebiss - substituiert werden. 

 

Eine Studie am Universitätsklinikum Kiel untersuchte den Einfluss der Befestigungsmedien (Panavia® versus Multilink®) auf die klinische Haltbarkeit. Beide Zemente schnitten dabei sehr gut ab. Zwei gelöste Brücken konnten rezementiert werden.  

 

Frühere Studien zeigten, dass durch die einflügelige Versorgungsart die Eigenbeweglichkeit der Zähne erhalten bleibt. In-vitro-Tests mit modernen Klebern auf ZrO2 haben gezeigt, dass Klebeflächen mit 30 mm2 Ausdehnung einer Zugbelastung von ca. 90 kg (900 N) widerstehen - vorausgesetzt, die Schmelzklebeflächen wurden unter Kofferdam absolut kontaminationsfrei konditioniert und verklebt. 

 

  • M Sasse: Randomisierte klinische Studie über zwei adhäsive Verbundsysteme für einflügelige, vollkeramische Adhäsivbrücken. 10. Keramik-Symposium der Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde, Hamburg, 27. November 2010. Die Studie wurde mit dem „Forschungspreis Vollkeramik 2010“ ausgezeichnet.
Quelle: Ausgabe 02 / 2011 | Seite 10 | ID 141781