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·Fachbeitrag ·Frontzahnbrücken

Minimal-invasiv mit guter Prognose: Einflügelige vollkeramische Adhäsivbrücken

| Adhäsivbrücken mit ZrO2-Gerüst, verklebt mit einem Flügel am Nachbarzahn, gelten inzwischen als erprobte Therapielösung für den Lückenschluss im Frontzahnbereich. Studien aus Kiel zeigen dazu gute Ergebnisse mit guten Prognosen. Wird das Lösen der Flügel als temporärer Misserfolg gewertet, erreichten die Versorgungen eine Erfolgsquote von 92 Prozent nach zwei Jahren. 100 Prozent der Adhäsivbrücken blieben frakturfrei. |

 

Für die Studie wurden Frontzahn-Adhäsivbrücken einflügelig aus ZrO2-Keramik (e.max ZirCAD) hergestellt und mit Schichtkeramik (e.max Ceram) verblendet. Die Mindestschichtstärke der ZrO2-Flügel betrug 0,5 mm, die approximalen Verbinder hatten mindestens 7,5 mm2 Querschnittsfläche mit einer Dimensionierung von 3 x 2,5 mm. Zur Vorbereitung der Befestigung wurden die Klebeflächen abgestrahlt (Al2O3, 50 µm, 2,5 bar). Verklebt wurde mit Panavia 21 TC bzw. mit Multilink Automix + Metal Zirconia Primer.

 

PRAXISTIPP |  Mit dieser Versorgungsart kann in angezeigten Fällen das Beschleifen kariesfreier Lateralzähne für eine konventionelle Brücke oder ein Implantat, zum Beispiel bei insuffizienter Knochensituation oder im juvenilen Gebiss, substituiert werden.

Quelle

  • M Kern: Einflügelige vollkeramische Adhäsivbrücken aus Zirkonoxidkeramik. 11. Keramiksymposium der AG Keramik, Dresden, 26. November 2011
Quelle: Ausgabe 12 / 2011 | Seite 8 | ID 30505600