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26.03.2009 |Allgemeine Zahnheilkunde

CEREC-3D®-Kamera: Größere Restaurationen übersteigen den Indikationsbereich

Die CEREC-3D®-Kamera ist für die Erfassung von Einzelzahnrestaurationen sowie gegebenenfalls kleinerer mehrspanniger Restaurationen geeignet. Größere Restaurationen hingegen übersteigen den Indikationsbereich des Systems und sollten extraoral über den Umweg einer Abformung digitalisiert werden. 

 

In dieser Studie wurde die Genauigkeit der digitalen Erfassung von Zähnen unter experimentellen (Zahn 16) sowie unter klinischen Bedingungen (Oberkiefer von zehn Probanden) mit dem CEREC-3D® System (intraoral) im Vergleich zu konventioneller Abformung und Modellerstellung mit anschließender extraoraler Digitalisierung (Digiscan) untersucht. 

 

Die Auswertung der In-vitro-Daten lieferte mittlere dreidimensionale Abweichungen von ±17-35µm bei der Betrachtung des präparierten Zahnes 16 und seinen Nachbarzähnen. Betrachtete man nur den präparierten Zahn 16, zeigten sich mittlere Abweichungen um ±17µm. Im Vergleich dazu lag die berechnete mittlere Differenz bei der intraoralen Digitalisierung eines Quadranten mit ± 26-81µm erheblich darüber. Im Registrierzentrum konnte die geringste Abweichung gefunden werden. Der konventionelle Verfahrensweg (Abformung - Modellherstellung - extraorale Digitalisierung) liefert eine Genauigkeit von ± 9-19µm. 

 

R Loos: Vergleichende Untersuchung von intraoraler und extraoraler Digitalisierung nach Modellherstellung mit CEREC-3D®; Disserta-tionsschrift, Dresden 2008 

 

Volltext 

hsss.slub-dresden.de/documents/1226095011745-9583/1226095011745-9583.pdf  

 

Quelle: Ausgabe 04 / 2009 | Seite 12 | ID 125545