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  • ·Fachbeitrag ·Patientensicherheit

    Elektrische Dentalgeräte keine Gefahr für Patienten mit Herzschrittmachern

    | Die Anwendung elektronischer Dentalgeräte in Verbindung mit Herzschrittmachern ist immer wieder Thema von Diskussionen und Untersuchungen. Nicht zuletzt auch aufgrund der zunehmend älter werdenden Gesellschaft und damit verbundenen Erkrankungen. Aktuelle Untersuchungen aus Spanien konnten jedoch keine Funktionsstörungen an Herzschrittmachern der Patienten unter real klinischen Bedingungen belegen. |

     

    Getestet wurden die drei am häufigsten verwendeten elektronischen Dentalgeräte (Ultraschallscaler, elektrischer Pulpatester und elektrischer Apex-Locator) in Verbindung mit unterschiedlichen Herzschrittmachern und Konfigurationen bei insgesamt 66 Patienten. Etwaige Interferenzen im intrakardialen Elektrokardiogramm konnten nicht gemessen werden. Störungen in der Herzschrittmacher- und Sensorfunktion wurden nicht beobachtet. Auch Variablen wie der Typ des Herzschrittmachers oder deren Konfigurationen oder die Art der Anwendung der Dentalgeräte waren nicht bedeutsam.

     

    Elektromagnetische Störungen, die das Oberflächen-EKG aufzeichnete, wurden bei 37,9 Prozent der Probanden beobachtet ‒ insbesondere bei der Verwendung des Ultraschallscalers. Die Störungen betrafen jedoch nicht das intrakardiale Elektrokardiogramm, die Funktion der Herzschrittmacher wurde demnach nicht beeinträchtigt.