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·Fachbeitrag ·Parodontologie

Zahnerhalt zwei Jahrzehnte nach Parodontalchirurgie

| Der Aufwand und die Kosten regenerativer parodontalchirurgischer Behandlungen sind hoch. Die behandelten Zähne sollten langfristig erhalten werden können, um eine solche Behandlung zu rechtfertigen. Dass das möglich ist, hat eine Frankfurter Arbeitsgruppe in einer von der American Academy of Periodontology (AAP) prämierten Studie gezeigt. |

 

Ursprünglich 44 intraossäre Defekte behandelten die Frankfurter Forscher mit offener Kürettage nach Bildung eines Zugangslappens. 23 Defekte davon erhielten zusätzlich eine Polylaktat-Tributylzitrat-Membran im Sinne einer regenerativen Behandlung. In beiden Gruppen war ein signifikanter Attachmentgewinn nach einem Jahr zu verzeichnen, der nach 10 und 20 Jahren noch immer stabil geblieben war. Dies, obwohl nur einer von 12 Patienten über 20 Jahre in einer regelmäßigen unterstützenden Parodontaltherapie (UPT) gehalten werden konnte. Signifikante Unterschiede im Attachmentgewinn zwischen beiden Gruppen zeigten sich nicht.

 

Quelle

  • Petsos H, Ratka-Krüger P, Neukranz E, Raetzke P, Eickholz P, Nickles K. Infrabony defects 20 years after open flap debridement and guided tissue regeneration. J Clin Periodontol. 2019 May; 46 (5): 552‒563; doi.org/10.1111/jcpe.13110.
Quelle: Ausgabe 02 / 2021 | Seite 5 | ID 47057028