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  • · Investoren in der Gesundheitsversorgung

    Zahnmedizin ist kein Gewerbe ‒ Spekulanten stoppen!

    Bild: Bright smile with money illustration / Authority Dental / CC CC BY 2.0

    | Die KZBV, die BZÄK und die Gesundheitsministerkonferenz der Länder appellierten dringend an die Politik, Maßnahmen gegen versorgungsfremd finanzierte Medizinische Versorgungszentren (MVZ) einzuleiten, da Berufsaufsichtsbehörden wie die Zahnärztekammern nicht über Durchgriffsrechte verfügen. |

     

    „Zahnmedizin ist kein Gewerbe“, mahnt BZÄK-Präsident Prof. Dr. Christoph Benz. „Die Zahnmedizin in unserem Lande ist international auf Spitzenniveau ‒ und das ohne Fremdkapital, welches nur zu Umsatzdruck, Über- und Fehlversorgung und somit Qualitätsverlust führen wird. Zahnmedizin ist persönliche Dienstleistung am und für den Menschen und keine Fließbandarbeit.“ Ein einstimmiger Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz von Ende Juni sowie mehrere Erhebungen zum Thema bekräftigen die Forderungen von BZÄK und KZVB nach dringendem gesetzgeberischem Handlungsbedarf. Darüber wird ein verpflichtendes Register für MVZs sowie die Angabe von gesellschaftsrechtlichen Eigentümerstrukturen direkt auf Praxisschild und Website gewünscht, um mehr Transparenz und Patientenschutz zu schaffen.

     

    Quellen

    • [1] Mitteilung der BZÄK und KZBV vom 12.04.2022. Gesundheitsversorgung gehört nicht in die Hände von Spekulanten! iMVZ: KZBV und BZÄK mahnen erneut dringenden politischen Handlungsbedarf an. kzvb.de, bzäk.de.
    • [2] Mitteilung der BZÄK vom 27.06.2022. Investoren-MVZ: Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK). iww.de/s6623.
    Quelle: Ausgabe 08 / 2022 | Seite 4 | ID 48433325