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  • ·Coronaimmunität

    Gibt es eine Superimmunität nach der Coronainfektion?

    Bild:© microgen - adobe.stock.com

    | Wie lange bleibt der Schutz vor erneuter Ansteckung nach einer Coronainfektion? Aktuelle Forschungsergebnisse geben Aufschluss, ob die Entwicklungen eher in Richtung Superimmunität gehen oder die Tendenz zur Re-Infektion überwiegt. |

     

    Wer das Virus sofort abwehrt, entwickelt kaum neue Antikörper, so aktuelle Erkenntnisse. Kinder haben z. B. eine stärkere angeborene Immunabwehr von Atemwegsviren als Erwachsene, deshalb sind ihre Verläufe häufig auch milder. Aber sie entwickeln bei einer Infektion vermutlich seltener schützende Antikörper als Erwachsene: Eine aktuelle Studie dokumentierte nur bei etwa 20 Prozent der Kinder Antikörper post Infektion, bei den Erwachsenen lag der Wert bei 76,2 Prozent. Bei einem Impfdurchbruch ist das Immunsystem bereits auf die Erreger vorbereitet. Neueste Daten belegen, dass Betroffene dann besonders starke Antikörper und T-Zellantworten entwickeln ‒ im Schnitt 32-fach mehr bindende und 31-fach mehr neutralisierende Antikörper gegen die Deltavariante. Bei Omikron hängt die Stärke der Immunreaktion offenbar mit der Stärke der Symptome zusammen. Je milder der Verlauf, desto geringer die Immunität.

     

    Quelle

    • Beitrag von MDR Wissen vom 24.03.2022. Covid-19: Superimmunität oder wenig Schutz: Nach Infektion mit Sars-Cov-2 ist beides möglich. iww.de/s6392
    Quelle: Ausgabe 06 / 2022 | Seite 5 | ID 48176906