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·Fachbeitrag ·Alternativen

Wundermittel Propolis: Bienenharz gegen oralpathogene Bakterien

| Eine Studie der Universität Jena zeigt, dass das Bienenharz Propolis, zum Beispiel in Form von propolishaltigen Mundpflegeprodukten, das Wachstum oralpathogener Bakterien hemmt und im klinischen Einsatz durchaus eine Rolle spielen kann: Eine 20-prozentige Propolislösung wirkte auf P. gingivalis stärker antibakteriell als eine 0,2-prozentige-Chlorhexidinlösung. |

 

Die Jenaer Wissenschaftler untersuchten den antibakteriellen Effekt auf maßgebliche Oralkeime. Die Behandlung mit Propolisextrakt führte bei F. nucleatum, P. gingivalis, S. gordonii und S. mutans zu einer signifikanten Wachstumshemmung. Auf A. actinomycetemcomitans und E. faecalis konnte aber keine bzw. nur eine geringe antibakterielle Wirkung ermittelt werden. [1]

 

Zu ähnlich positiven Einschätzungen waren bereits im Jahr 2006 türkische Wissenschaftler gekommen. Sie hatten Propolis als Wurzelkanaleinlage getestet und dabei über eine gute antibakterielle Wirkung gegen E. faecalis im Wurzelkanal berichtet. [2] Auch indische Wissenschaftler setzten Propolis-Mixturen erfolgreich im Wurzelkanal gegen E. faecalis ein. [3]

 

Quellen

  • [1] H Staudte et al.: Propolis Inhibits the Growth of Oral-pathogenetic Bacteria. ZWR (2012) 121: 344-348
  • [2] O Oncag et al.: Efficacy of propolis as an intracanal medicament against Enterococcus faecalis. Gen Dent (2006) 54: 319-322
  • [3] S Mattigatti et al.: Antimicrobial Effect of Conventional Root Canal Medicaments vs Propolis against E. faecalis, S. aureus and C. albicans. J Contemp Dent Pract (2012) 13: 305-309

 

Abstracts

Quelle: Ausgabe 11 / 2012 | Seite 1 | ID 36312370