21.03.2013 · Fachbeitrag aus VK · Wohngebäudeversicherung
1.Verlässt der VN die Wohnung ohne den Zulaufschlauch zu einer sich nicht in Betrieb befindlichen Waschmaschine ohne Aquastop abzusperren, und rutscht der Zulaufschlauch ab, so hat der VN den Leitungswasserschaden grob fahrlässig herbeigeführt.
2.In diesem Fall ist eine Leistungskürzung des VR von 70 Prozent gerechtfertigt.
(LG Osnabrück 20.4.12, 9 O 762/10, Abruf- Nr. 130762 )
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01.03.2013 · Fachbeitrag aus VK · Rechtsschutzversicherung
Ein für das Eingreifen von § 5 Abs. 3 b) ARB 94 erforderliches Kostenzugeständnis des VN liegt nicht vor, wenn im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung Kostenaufhebung vereinbart wird und ein materiell-rechtlicher Kostenerstattungsanspruch gegen den Gegner nicht bestand (BGH 19.12.12, IV ZR 213/11, Abruf-Nr. 130301 ).
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01.03.2013 · Fachbeitrag aus VK · Leitungswasserschaden
1. Kann ein VN, der seinen Wohngebäudeversicherer gewechselt hat, nicht im Sinne von § 286 ZPO nachweisen, zu welcher Zeit ein Leitungswasserschaden eingetreten ist, sodass nicht geklärt werden kann, welcher der VR einzustehen hat, geht diese Unklarheit zulasten des VN. 2. Die Beweisnot des VN kann weder prozessrechtlich noch materiell-rechtlich überwunden werden. (OLG Celle 10.5.12, 8 U 213/11, Abruf-Nr. 121748 )
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