01.11.2006 · Fachbeitrag aus UE · Rechtsberatungsgesetz
Im Beitrag „Mietwagen darf maximal 33 Euro kosten“ in Ausgabe 8/2006 hatten wir auf Seite 13 am Rande darauf hingewiesen, dass die 8. Kammer des LG Nürnberg-Fürth ein Vermittlungsangebot einer Versicherung bezüglich eines billigen Mietwagens für unwirksam hält. Das Angebot verstoße gegen das Rechtsberatungsgesetz. Wir hatten diese Entscheidung mit vorsichtiger Skepsis kommentiert („…mag nützlich sein, es überzeugt aber nicht ganz“). Nun hat das gleiche Gericht - jedoch die 2.
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Wenn der Geschädigte auf Grund einer Notsituation sofort ohne Preisvergleich ein Fahrzeug anmietet, muss er es nicht am anderen Tag gegen einen günstigeren Mietwagen eintauschen. Das hat das LG Meiningen in folgendem Fall entschieden: Der Unfall ereignete sich gegen 22:00 Uhr. Um am anderen Tag um 5:30 Uhr zum anders nicht erreichbaren Arbeitsplatz fahren zu können, hat die Betroffene noch in der Nacht beim einzig erreichbaren Vermieter einen Mietwagen genommen. Das geschah ohne jeden ...
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus UE · Ausfall des Fahrzeugs
Frage:
Muss die Versicherung Nutzungsausfallentschädigung oder Mietwagenkosten nur bezahlen, wenn eine Reparaturrechnung für das Fahrzeug vorgelegt wird?
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus UE · Welcher Tarif wird akzeptiert?
Der Verkehrsgerichtstag in Goslar beschäftigte sich im Januar 2006 auch mit der eskalierenden Mietwagenproblematik. Er hat einen Appell an die Versicherungen und an die Autovermieter gerichtet, die Auseinandersetzungen um die Mietwagentarife nicht auf dem Rücken der Geschädigten auszutragen. Er sprach die Empfehlung an beide Seiten aus, eine gemeinsame Basis zu suchen, gegebenenfalls mit Hilfe eines gemeinsam in Auftrag gegebenen Gutachtens.
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus UE · Weiternutzung des Fahrzeugs
Frage: „
Die Diskussion um die erforderliche Weiternutzung des Fahrzeugs nach einer ,130-Prozent-Reparatur´ bringt uns auf folgende Frage: Unser Kunde hat ein Auto mit einem Wiederbeschaffungswert in Höhe von etwa 8.000 Euro. Ein Sachverständiger der Versicherung hat zum Haftpflichtschaden ein Gutachten erstellt. Danach lag der Schaden bei etwa 7.000 Euro, der Restwert bei 3.000 Euro. Dem Kunden war sein Auto lieb und recht, er erteilte uns den Reparaturauftrag.
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Weil die Position „2. Fahrer“ einerseits nicht Inhalt des gemeinsamen Papiers des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft und des Bundesverbands der Autovermieter und andererseits nicht unumstritten ist, haben wir sie in unseren Ausführungen auf Seite 7 bis 10 dieser Ausgabe nicht erwähnt. Diese Position darf aber nicht aus den Augen verloren werden. Ermittelt man nämlich den Selbstzahlertarif bei den auch außerhalb des Unfallersatzgeschäfts tätigen Vermietern, wird regelmäßig ...
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus UE · Kaskoversicherung
Auch wenn nur geringer Fremdschaden entstanden ist (50 Euro für zwei umgefahrene Fichten), darf sich der Unfallbeteiligte nicht vom Unfallort entfernen. Tut er es doch, muss seine Kaskoversicherung nicht für den Eigenschaden aufkommen. Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ist nämlich regelmäßig als Obliegenheitsverletzung zu werten. Die Kaskoversicherung soll die Möglichkeit haben, sich von den Umständen des Unfalls ein Bild zu machen. Insbesondere geht es dabei um die Frage, ob der ...
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus UE · Rechtsanwaltsgebühren
Das AG Münster stellt klar: Auch eine Leasing-Gesellschaft darf für die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen nach einem Unfall die Hilfe eines Rechtsanwalts auf Kosten des Schädigers in Anspruch nehmen. Der vom BGH aufgestellte Grundsatz, wonach bei einfachst gelagerten Schadenfällen dieses Recht ausnahmsweise nicht besteht, trifft auf „klassische“ Verkehrsunfälle mit all den Fragen, die Versicherungen aufzuwerfen pflegen, nicht zu, so das AG. Beim BGH ging es um eine ...
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Eine der noch offenen Fragen im Streit um den Mietwagentarif betrifft folgende Situation: Wenn der Geschädigte in einer Not- und Eilsituation (zum Beispiel Anmietung außerhalb üblicher Geschäftszeiten beim „Autobahnabschlepper“) mangels Alternativen überhaupt nur einen Mietwagen zu einem extrem hohen Tarif erhalten kann, geht das zunächst in Ordnung. Das ergibt sich aus Hinweisen in der BGH-Rechtsprechung. Aber darf er das Fahrzeug dann während seines gesamten Fahrbedarfs behalten? ...
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Neuerdings wird von manchen Versicherungen behauptet, der Geschädigte müsse zunächst einmal beweisen, dass er nach einem Unfall überhaupt einen Mietwagen braucht. Klar ist: Fährt der Geschädigte so wenig, dass ein Taxi deutlich billiger gewesen wäre, steht ihm im Normalfall kein Mietwagen zu. Das ist aber eine ganz andere Frage als die, ob der Geschädigte nicht insgesamt auf öffentliche Verkehrsmittel hätte ausweichen oder auf die Fahrten insgesamt hätte verzichten können. Dass ...
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