01.07.2026 · Fachbeitrag aus UE · Regress/Hinweispflicht
Bei Werkstätten und bei Gutachtern, die den Grundsatz „Preisvereinbarung geht vor Üblichkeit“ verstanden haben und deshalb die Preisbestandteile vereinbaren, stößt der Versicherer im Regress auf den Einwand: Der Preis sei vereinbart. Deshalb könne der Kunde nichts zurückfordern, der Versicherer aus abgetretenem Recht des Kunden folglich auch nicht. Der Einwand greift allerdings nicht, wenn der Leistungserbringer bezüglich seiner Preise eine Aufklärungspflicht gehabt hätte. Dafür, ...
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30.06.2026 · Nachricht aus UE · IWW-Webinar Unfallregulierung am 10.07.2026
Immer wieder kürzen Versicherer Ersatzansprüche, halten Geschädigte hin oder stellen falsche Behauptungen auf. Rechtsanwalt Joachim Otting zeigt Ihnen im IWW-Webinar „Unfallregulierung“ einmal pro Quartal, wie Sie sich dagegen wehren – mit schlagkräftigen Argumenten und vielen Erfolgsbeispielen aus der täglichen Regulierungspraxis.
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25.06.2026 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagenkosten
Die Zahlung der im Hinblick auf den Tarif ungekürzten Mietwagenkosten Zug um Zug gegen Abtretung eventueller Rückforderungsansprüche des Geschädigten gegen den Vermieter an den Versicherer: Diese an das vom BGH entwickelte „Werkstattrisiko“ angelehnte Variante fand bei den Amtsgerichten mehr und mehr Zustimmung. Der BGH hat dem jedoch einen Riegel vorgeschoben. UE stellt Ihnen die praktischen Auswirkungen vor.
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24.06.2026 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagenkosten
Der Geschädigte mietet nach dem Unfall einen Mietwagen, der viel kleiner und billiger ist als einer, den er hätte anmieten dürfen, z. B. ist das verunfallte Fahrzeug in der Klasse 6. Aus der Klasse 5 hätte er mieten dürfen, ohne einen Eigenersparnisabzug fürchten zu müssen. Gemietet hat er Klasse 3. Für die Klasse 3 ist das Fahrzeug etwas zu teuer, aber viel billiger, als es die Klasse 5 zulassen würde. Worauf kommt es an? Der BGH sagt nun, auf die Klasse 3 kommt es an. UE erläutert ...
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24.06.2026 · Fachbeitrag aus UE · Rettungskosten
Vor dem Wildschwein ausgewichen, in der Leitplanke geendet, und das mit einem Fahrzeug, das mit dem Zusatz im Kaufvertrag „(Kratzer, Dellen, Abnutzungsspuren/Gebrauchsspuren am gesamten Fahrzeug) Nachlackierungen im Zuge der Aufbereitung“ gebraucht gekauft wurde. Das sind die Zutaten eines Vorganges, der beim OLG Frankfurt zu einem Urteil geführt hat, aus dem für diese Rettungskostenfälle viel gelernt werden kann.
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24.06.2026 ·
Textbausteine aus UE · Autovermieter · Ausfallschaden
Der folgende Textbaustein hat "Kein Eigenersparnisabzug bei einer Mietwagennutzung von weniger als 1.000 km" zum Inhalt.
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23.06.2026 · Fachbeitrag aus UE · Ausfallschaden
Eine Autovermietung klagt die entstandenen Mietwagenkosten aus ihr vom Geschädigten abgetretenen Recht gegen den unfallgegnerischen Versicherer ein. Dass bei einer solchen Klage die Grundsätze des Mietwagenrisikos per se nicht greifen, liegt auf der Hand. Aber wie spielt denn dann eine verzögerte Reparatur in die Durchsetzung der Mietwagenkosten hinein? Damit hat sich das LG Wuppertal auseinandergesetzt. Sein Ergebnis ist richtig, die Begründung allerdings nicht präzise genug.
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23.06.2026 · Nachricht aus UE · Sachverständigenkosten/Reparaturkosten
Die nach Beobachtung von UE Unfallregulierung effektiv bei allen bisher damit befassten Gerichten gescheiterte Idee der VGH-Versicherung ist nun auch vom AG Hannover als Gericht am Sitz des Versicherers verworfen worden. Der Geschädigte hat Anspruch auf Zahlung der restlichen Gutachterkosten an den Sachverständigen und nicht nur auf Freistellung (AG Hannover, Urteil vom 18.06.2026, Az. 544 C 4318/25, Abruf-Nr. 254521 , eingesandt von Rechtsanwalt Dr. Ralph Burkard, BRE, Meckenheim).
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23.06.2026 · Nachricht aus UE · Gutachterkosten
Im Streit um eine vom Versicherer behauptete Pflicht des Schadengutachters, nach Zeitaufwand abzurechnen, kommt ein klares „Nein“ vom AG Hannover. Denn auch eine Berechnung nach Stundenlohn werde nicht zu unstreitigen Ergebnissen führen, weil letztendlich der Beauftragte es ebenso in der Hand hätte, den jeweiligen Zeitaufwand selbst zu bemessen. Auch hier käme es immer auf die Umstände des Einzelfalls an, sodass eine nachträgliche Überprüfung ebenso schwierig wäre.
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22.06.2026 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Das AG Dresden ist der Auffassung, dass der Geschädigte von der Werkstatt vor Reparaturbeginn einen Hinweis bekommen muss, wenn zwischen der Erstellung des Gutachtens und dem Reparaturbeginn eine Preiserhöhung der Werkstatt liegt. Um Schwierigkeiten zu vermeiden, kann das durchaus empfehlenswert sein. Die rechtliche Verpflichtung dazu sieht UE jedoch nicht und hat den BGH auf seiner Seite.
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