29.04.2026 · Nachricht aus UE · Standkosten
Das zum Totalschaden verunfallte Fahrzeug steht beim Abschleppunternehmer. Die Herausgabe an den Restwertkäufer scheitert, weil das Standgeld noch nicht beglichen ist. Es laufen also weitere Standkosten auf, bis der Geschädigte selbst in Vorleistung getreten ist. Das ist der Stoff, der zum Urteil des AG Schwandorf führte.
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28.04.2026 · Fachbeitrag aus UE · Leserforum
Die anwaltliche Vertretung des Geschädigten übersendet die Reparaturrechnung und das Angebot des Geschädigten, eventuelle Rückforderungsansprüche gegen die Werkstatt an den Versicherer abzutreten. Statt mit vollständiger Erstattung der Reparaturkosten reagiert der Versicherer mit einem Nachbesichtigungsverlangen. Zu dieser Sachlage erreicht UE eine Leserfrage.
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28.04.2026 · Fachbeitrag aus UE · Wiederbeschaffungswert
Der Zeitpunkt der außergerichtlichen vollständigen Schadenregulierung oder der letzten mündlichen Tatsachenverhandlung und nicht der Zeitpunkt der Anschaffung des Ersatzfahrzeugs durch den Kläger ist für die Bestimmung des Wiederbeschaffungswertes (WBW) maßgeblich. Das gilt dann, wenn der Geschädigte auf Gutachtenbasis abrechnet, entschied der BGH im Fall einer Schadenregulierung, die sich über stolze sechs Jahre hinzog. Dieses Urteil des BGH vom 24.03.2026 (Az. VI ZR 165/25, Abruf-Nr.
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28.04.2026 · Nachricht aus UE · Kasko
Immer wieder verweigern Versicherer die Erstattung der Kosten einer farbangleichenden Beilackierung bei Kaskoschäden mit der lakonischen Begründung, das sei eben so bei Kaskoschäden. In aller Regel ist das aber unzutreffend.
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28.04.2026 ·
Textbausteine aus UE · Downloads · Weitere Themen
Den Textbaustein nutzen Sie, wenn Versicherer die Erstattung der Kosten einer farbangleichenden Beilackierung bei Kaskoschäden mit der lakonischen Begründung verweigern, das sei eben so bei Kaskoschäden.
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22.04.2026 · Fachbeitrag aus UE · Subjektbezogener Schadenbegriff
Der Schutz des Geschädigten durch den subjektbezogenen Schadenbegriff in den jeweiligen Ausprägungsformen des Werkstatt-, Sachverständigen-, Haken-, Mietwagenrisikos etc. geht nicht so weit, dass der Geschädigte offensichtlich überzogene Positionen oder offensichtlich unnötige Aufwendungen für erforderlich halten darf. Der Maßstab der Offensichtlichkeit ist dabei im Regelfall das Laienwissen. Einige Beispiele aus der Rechtsprechung und einige generelle Überlegungen zeigen Ihnen, worum ...
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22.04.2026 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Bei Unfallschäden an einem Tesla wenden Versicherer gern ein, UPE-Aufschläge seien nicht zu erstatten, weil Tesla die UPE-Aufschläge verbiete. Als Beleg wird ein Urteil des LG München I vorgelegt. Darin findet man jedoch nur einen Hinweis darauf, der Gerichtssachverständige habe bei Recherchen ermittelt, dass Tesla die Ersatzteilpreise vorschreibe und ein Preisaufschlag nicht erhoben werden dürfe. Einen Beleg für diese These gibt es im Urteil nicht. Den kann es nach Auffassung von UE ...
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21.04.2026 · Nachricht aus UE · Restwert/Wiederbeschaffungswert
Da für die fiktive Abrechnung eines Sachschadens das weitere Schicksal der beschädigten Sache keine Rolle spielt, ist es für den Schadenersatzanspruch des Geschädigten unerheblich, ob die Sache später erneut beschädigt wird. Das ist der Leitsatz der BGH-Entscheidung zur Abrechnung zweier sich kurz hintereinander ohne zwischenzeitliche Instandsetzung ereignenden rechnerischen Totalschäden, wobei das Fahrzeug nach dem ersten noch nutzbar war.
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21.04.2026 · Nachricht aus UE · SV-Honorarregress
In einem vom Versicherer gegen den Schadengutachter nach vollständiger Erstattung der Gutachterkosten geführten Verfahren wegen Rückforderung von Gutachterkosten hat das AG Fürth alle relevanten Punkte sauber abgearbeitet. Grundlage der Honorarrechnung des Gutachters war eine Preisvereinbarung zwischen ihm und dem Geschädigten.
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20.04.2026 · Fachbeitrag aus UE · Rechtsanwaltsgebühren
Flächendeckend reduzieren die R+V und die KRAVAG die Erstattung der Anwaltskosten nach der vorgerichtlichen Schadenregulierung auf eine 1,0-Gebühr. Begründung: „Bezogen auf den gesamten Anwendungsbereich der Nr. 2300 VV ist der vorliegende Fall als unterdurchschnittlich in der Schwierigkeit und im Umfang zu bewerten. Die angemessene Gebühr muss sich daher am unteren Ende des Gebührenrahmens orientieren. Wir haben auf Basis einer 1,0-Geschäftsgebühr abgerechnet und somit das Doppelte ...
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