19.03.2026 · Fachbeitrag aus UE · Schadengutachten
In einem von der Wettbewerbszentrale geführten Rechtsstreit hat das LG Bremen in einem noch nicht rechtskräftigen Urteil einem Anbieter von Online-Schadengutachten untersagt, damit zu werben, der Verbraucher selbst müsse nur Lichtbilder vom beschädigten Fahrzeug schicken, dann bekomme er binnen weniger Minuten ein Schadengutachten für die
Schadenregulierung. Das sei irreführend und daher wettbewerbswidrig.
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18.03.2026 · Nachricht aus UE · IWW-Webinar Unfallregulierung am 17.04.2026
Immer wieder kürzen Versicherer Ersatzansprüche, halten Geschädigte hin oder stellen falsche Behauptungen auf. Rechtsanwalt Joachim Otting zeigt Ihnen im IWW-Webinar „Unfallregulierung“ einmal pro Quartal, wie Sie sich dagegen wehren – mit schlagkräftigen Argumenten und vielen Erfolgsbeispielen aus der täglichen Regulierungspraxis.
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20.03.2026 · Nachricht aus UE · Reparaturbestätigung
Der Geschädigte rechnet nach einem Haftpflichtschaden fiktiv ab und repariert selbst. Für die Nutzungsausfallentschädigung legt er eine gutachterlich erstellte Reparaturbestätigung vor. Die Kosten dafür verlangt er vom eintrittspflichtigen Versicherer. Der meint, ein Foto des reparierten Fahrzeugs mit einer Tageszeitung als Datumsnachweis hätte genügt und koste nichts. Das AG München spricht die Kostenerstattung jedoch zu.
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20.03.2026 ·
Textbausteine aus UE · Downloads · Weitere Themen
Den folgenden Textbaustein nutzen Sie, wenn Sie vortragen, dass eine Reparaturbestätigung erforderlich ist und eine Tageszeitung nicht genügt.
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20.03.2026 · Nachricht aus UE · Regress
Ist nachgewiesen, dass eine Verbringung von der die Karosseriearbeiten vornehmenden Werkstatt zum Lackierbetrieb und zurück stattgefunden hat, schuldet der Geschädigte der Werkstatt die Verbringungskosten. Folglich kann der Versicherer sie nicht im Regress zurückfordern, entschied das AG Osterholz-Scharmbek.
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20.03.2026 · Nachricht aus UE · Mietwagenkosten
Die Geschädigte ist zum Unfallzeitpunkt 82 Jahre alt und alleinstehend. Sie lebt sowohl hinsichtlich des Ortes selbst als auch der näheren Umgebung insgesamt ländlich geprägt. Die Gegend ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur unzureichend angebunden. Im Ort gibt es zwar ein Taxiunternehmen. Das gilt aber nicht als verlässlich, da es regelmäßig entweder zu spät oder gar nicht komme. Der Versicherer hat all das nur pauschal bestritten. Für ein wirksames Bestreiten hätte er – so das ...
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20.03.2026 · Nachricht aus UE · Mietwagenkosten
Das AG Bad Neustadt wendet auf die Thematik, ob der Mietwagen ordnungsgemäß bei der Zulassungsstelle registriert wurde, die Grundsätze des Mietwagenrisikos an. Weil der typische Geschädigte die Hintergründe der Zulassungsvorschriften nicht kennt, kann er die Mietwagenkosten so erstattet verlangen, als sei das Fahrzeug ordnungsgemäß zugelassen, jedoch nur Zug um Zug gegen Abtretung von Rückforderungsansprüchen gegen das vermietende Autohaus an den Versicherer.
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20.03.2026 · Nachricht aus UE · Mietwagenkosten
Zwar spricht der Volksmund oft vom „Leihwagen“, wenn er einen Mietwagen meint. Doch alle Werkstätten sollten darauf achten, dass sich diese Ungenauigkeit nicht in den schriftlichen Dokumenten niederschlägt. Wer statt des korrekten Begriffs „Mietvertrag“ den Begriff „Leihvertrag“ als Überschrift nutzt, schafft Unklarheit. Denn „Leihe“ ist in unserem Recht eine kostenlose Gebrauchsüberlassung, im Gegensatz zur „Miete“, die eine kostenpflichtige Gebrauchsüberlassung ...
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13.03.2026 · Fachbeitrag aus UE · Restwert
Ein Dauerthema rund um die Restwertermittlung ergibt sich aus dem Unfall, der sich fernab des Heimatortes ereignet: Wo ist da eigentlich der „örtliche Markt“? Am Unfallort oder am regelmäßigen Standort des Fahrzeugs? Eine Vorfrage ist: Kommt es dann eigentlich auf den örtlichen Markt an? Dazu erreichte uns eine außergewöhnlich originell formulierte Leserfrage, die das Thema noch um einen weiteren Aspekt erweitert.
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13.03.2026 · Fachbeitrag aus UE · Restwert
Die Rechtsprechung des BGH zur Frage, auf welchem Markt Restwertgebote für verunfallte Fahrzeuge ermittelt werden müssen, ist sehr klar: Es kommt darauf an, ob es sich um einen Haftpflicht- und Kaskofall handelt, oder ob das verunfallte Fahrzeug veräußert oder teilrepariert weitergenutzt wird. Und bei Haftpflichtschäden spielt es eine Rolle, wer der Geschädigte ist: Ist er nicht gewerblich mit dem Fahrzeughandel befasst? Oder ist er Autohändler, Leasinggesellschaft oder „Auto-Bank“? ...
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