01.12.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Kapitalgesellschaften
Sollen GmbH-Anteile veräußert werden, ist in der Praxis stets ein Blick „in den zeitlichen Rückspiegel“ erforderlich. Zu prüfen ist, ob diese Anteile noch der siebenjährigen Sperrfrist nach § 22 UmwStG unterliegen, weil z. B. ein Betrieb oder Mitunternehmeranteile in die GmbH nach § 20 UmwStG unter Ansatz der Buch- oder Zwischenwerte eingebracht worden sind. In diesen Fällen entsteht rückwirkend ein steuerpflichtiger Einbringungsgewinn I. Eine solche Sperrfristverletzung kann ...
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01.12.2025 · Fachbeitrag aus ZahnmedizinReport · CME-Beitrag
Sind digitale Scans immer genauer als konventionelle Abdrücke? Zumindest was die Abformung vom Vollbogen betrifft, scheint hier noch Luft nach oben zu sein.
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01.12.2025 · Fachbeitrag aus VereinsBrief · Arbeitsrecht
Der Vertrag zwischen einem Schiedsrichterassistenten und der DFB S GmbH über den Einsatz des Assistenten in der dritten Profiliga begründet ein Arbeitsverhältnis. Das entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln in einem Verfahren über das Vorliegen einer Altersdiskriminierung.
Die Entscheidung ist über den Fall der Schiedsrichtertätigkeit hinaus von Bedeutung, weil sich das LAG mit der rechtlichen Einordnung von Rahmenverträgen beschäftigt hat, wie sie bei freiberuflichen ...
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28.12.2025 · Urteilsbesprechung aus Mietrecht kompakt · Vorkaufsrecht
§ 577 BGB (bzw. § 570b Abs. 1 S. 1 BGB a. F.) gibt dem Mieter von Wohnraum zum Schutz vor Verdrängung ein gesetzliches, schuldrechtliches Vorkaufsrecht. Kann der Vorkaufsverpflichtete seine Eigentumsverschaffungspflicht aus dem durch die Ausübung des Vorkaufsrechts zustande gekommenen Kaufvertrag nicht (mehr) erfüllen, weil er es bereits dem „Dritten“ übertragen hat, so macht er sich schadenersatzpflichtig. Der BGH musste entscheiden, ob ein Verkauf an einen „Dritten“ i. S. d.
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01.12.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Gewerbesteuer
Die erweiterte Kürzung für Grundstücksunternehmen ist insbesondere für immobilienverwaltende Kapitalgesellschaften von herausragender Bedeutung. Aufgrund ihrer engen und teilweise formalistisch anmutenden Voraussetzungen ist sie allerdings Gegenstand zahlreicher finanzgerichtlicher Verfahren. Ein häufiger Streitpunkt ist die Mitüberlassung von Betriebsvorrichtungen. Das FG Berlin-Brandenburg (8.7.25, 6 K 6040/22) hat sich in diesem Zusammenhang kürzlich mit dem sog. Treuhandmodell ...
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17.02.2026 · Nachricht aus Einspruch aktuell · Nachfolge
Das FG Niedersachsen (27.11.24, 9 K 11023/22; Rev. BFH X R 7/25, Einspruchsmuster ) hat entschieden, dass die strukturelle betriebliche Umstellung des übertragenen Betriebs von der Eigenbewirtschaftung hin zu einer Betriebsverpachtung eine nicht lediglich unerhebliche Änderung der wirtschaftlichen Verhältnisse zur Folge hat, die eine neue Ertragsprognose erforderlich macht. Dies soll ungeachtet dessen gelten, ob die an dem Versorgungsvertrag Beteiligten von ihrer vertraglich vereinbarten ...
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01.01.2026 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell · Geringfügige Beschäftigung
Im Jahr 2023 wurden die Regeln für Minijobs reformiert. Die Geringfügigkeitsgrenze ist seitdem an den jeweils gültigen Mindestlohn gekoppelt – berechnet auf Basis von durchschnittlich zehn Wochenstunden. Folge: Wer zehn Stunden pro Woche arbeitet, überschreitet auf Jahresbasis mit dem Mindestlohn die Geringfügigkeitsgrenze leicht. Das wirft Fragen zur rechtssicheren Gestaltung in der Praxis auf. LGP erläutert, wie Betriebe Geringfügigkeitsgrenze und Mindestlohn im Jahr 2026 unter einen ...
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01.12.2025 · Fachbeitrag aus VereinsBrief · Umsatzsteuer
Viele gemeinnützige Einrichtungen veröffentlichen über ihre digitalen
Kanäle Fachinformationen (z. B. zu Gesundheits- oder Verbraucherschutzthemen) und bitten um Spenden, um solche Angebote dauerhaft finanzieren zu können. Der Bundesfinanzhof (BFH) muss sich jetzt mit der Frage befassen, ob daraus umsatzsteuerliche Folgen für die gemeinnützige Einrichtung entstehen. Das FG Berlin-Brandenburg hat das in der Vorinstanz verneint.
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25.02.2026 · Nachricht aus Einspruch aktuell · Dachzeile
Fahrten eines Gewinnermittlers zwischen Wohnung und Betriebsstätte zählen zu dessen betrieblichen Fahrten. Die mit diesen Fahrten zusammenhängenden Aufwendungen sind gemäß § 4 Abs. 4 EStG grundsätzlich als Betriebsausgaben abzugsfähig. Gemäß § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6 S. 1 EStG dürfen die Aufwendungen für die Wege des Steuerpflichtigen zwischen Wohnung und Betriebsstätte den Gewinn jedoch grundsätzlich nicht mindern. Entsprechend sieht § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6 S. 3 Halbs. 1 ...
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04.02.2026 · Nachricht aus Einspruch aktuell · Kindergeld
Das FG Berlin-Brandenburg (18.12.24, 11 K 11154/22; Rev. BFH III R 19/25, Einspruchsmuster ) hatte sich aktuell mit der Frage der Auswirkungen einer längerfristigen Krankheit des Kindes auf den Kindergeldanspruch der Eltern, der auf einer Arbeitssuchendmeldung bei der Agentur für Arbeit beruhte, zu befassen. Das FG kam zu dem Ergebnis, dass die Wirkung der Meldung als arbeitsuchend aufgrund einer dauerhaften Erkrankung des Kindes (im Streitfall länger als sechs Monate) erst dann entfällt, ...
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10.02.2026 · Nachricht aus Einspruch aktuell · Körperschaftsteuer
Das FG Sachsen-Anhalt (6.8.25, 1 K 645/22; Rev. BFH IX R 16/25, Einspruchsmuster ) hat entschieden, dass § 32a Abs. 1 S. 1 KStG als Änderungsvorschrift für verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA) auch die korrespondierende Berücksichtigung von im mittelbaren Zusammenhang mit der vGA stehenden verdeckten Einlagen beim Gesellschafter eröffnet.
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01.12.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Restnutzungsdauer
Die typisierende Nutzungsdauer für die Bemessung der AfA nach § 7 Abs. 4 EStG beträgt – je nach Nutzung und Bauantrag oder Kaufdatum – 50, 40 oder 33 Jahre. Liegt die tatsächliche Nutzungsdauer eines Gebäudes nachweislich darunter, kann diese für die AfA zugrunde gelegt werden. Der BFH hatte im Jahre 2021 bahnbrechend entschieden, dass an den Nachweis einer kürzeren Nutzungsdauer keine überbordenden Anforderungen zu stellen sind (BFH 28.7.21, IX R 25/19). In der Folge haben die ...
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28.11.2025 · Fachbeitrag aus Apotheke heute · Wettbewerbsrecht
Das Heilmittelwerbegesetz (HWG) gestattet ausnahmsweise Zuwendungen und Werbegaben (Waren oder Leistungen), wenn sie in einem bestimmten oder auf bestimmte Art zu berechnenden Geldbetrag gewährt werden. Dennoch ist es Apotheken nicht erlaubt, für die Einreichung eines Rezepts über verschreibungspflichtige Arzneimittel einen Geldbetrag oder einen prozentualen Rabatt für den nachfolgenden Erwerb weiterer Produkte einschließlich nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel auszuloben ...
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18.02.2026 · Nachricht aus Einspruch aktuell · Körperschaftsteuer
Das FG Münster (29.10.25, 9 K 1180/22 Kap; Rev. zugelassen, Einspruchsmuster ) hat entschieden, dass die Übertragung eigener Anteile einer GmbH an den (faktischen) Alleingesellschafter zwar eine verdeckte Gewinnausschüttung darstellt, diese aus Sicht des Alleingesellschafters jedoch mit 0 EUR zu bewerten ist.
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09.12.2025 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Omnibus I
Auf EU-Ebene sollen die Sorgfalts- und Berichtspflichten der Unternehmen spürbar erleichtert und damit Bürokratie bei CSDDD und CSRD abgebaut werden. Mitte Oktober 2025 hat der Rechtsausschuss des EU-Parlaments jetzt die vorgeschlagenen Änderungen gebilligt.
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