22.01.2025 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · Füllungstherapie
Im Rahmen des EU-weiten Amalgamverbots zum 01.01.2025 wurde die Vergütung für die BEMA-Nrn. 13a–d zwar leicht erhöht, die BEMA-Nrn. 13e–h sind jedoch entfallen (AAZ 12/2024, Seite 6 ff.). Dies bedeutet vor allem einen Umsatzverlust für Zahnärzte, die sich auf die Kinderzahnheilkunde spezialisiert haben. Denn die Honoraranhebung der BEMA-Nrn. 13a–d (vergütet mit nunmehr ca. 40 bis 57 Euro) kompensiert nicht den Umsatzverlust durch den Wegfall der 13e–h (ehedem vergütet mit ca.
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17.02.2025 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · AGG-Entschädigung
Nach § 15 Abs. 4 S. 1 AGG muss der Entschädigungsanspruch innerhalb von zwei Monaten schriftlich geltend gemacht werden, soweit tarifvertraglich nichts anderes vereinbart ist. Die Frist beginnt im Fall einer Bewerbung mit dem Zugang der Ablehnung und in sonstigen Fällen zu dem Zeitpunkt, in dem der Beschäftigte von der Benachteiligung Kenntnis erlangt. Nach § 61b Abs. 1 ArbGG muss eine Klage auf Entschädigung innerhalb von drei Monaten, nachdem der Anspruch schriftlich geltend gemacht ...
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17.02.2025 · Nachricht aus Verkehrsrecht aktuell · Kostenrecht
Das BVerfG hat sich mit der Frage der Auslagenerstattung befasst, wenn das Verfahren gegen den Beschuldigten/Betroffenen nach einer Ermessensvorschrift eingestellt worden ist.
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17.02.2025 · Fachbeitrag aus Kanzleiführung professionell · E-Rechnung/Berufsrecht
Durch marginale Änderungen der StBVV und des RVG können Gebührenrechnungen von Steuerberatern nun ausschließlich digital erstellt und übermittelt werden. Durch die Bürokratieentlastungsverordnung wurde § 9 Abs. 1 StBVV mit Wirkung zum 14.12.24 an den zuvor schon mit Wirkung zum 17.7.24 geänderten § 10 Abs. 1 RVG angepasst. Die Neuregelungen erklären die Textform für Steuerberater und Rechtsanwälte zum berufsrechtlichen Maßstab. Das Schriftformerfordernis entfällt, ebenso die ...
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10.02.2025 · Nachricht aus Verkehrsrecht aktuell · Nutzungsausfall
Ein Anspruch auf Ersatz von Mietwagenkosten kann nicht allein wegen eines überschrittenen Vorführtermins zur Haupt- und Abgasuntersuchung bei dem unfallbeschädigten Pkw verneint werden. Die Nutzung eines verkehrssicheren Pkw mit nach § 29 Abs. 7 S. 1 StVZO ungültig gewordener Prüfplakette ist nur dann rechtswidrig, wenn eine Behörde den Betrieb des Fahrzeugs untersagt oder beschränkt hat. So lautet der Leitsatz einer
aktuellen BGH-Entscheidung.
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17.02.2025 · Nachricht aus Verkehrsrecht aktuell · Autokauf
Der beklagte Gebrauchtwagenhändler kaufte einen Unfallwagen mit wirtschaftlichem Totalschaden und ließ ihn in Polen für umgerechnet 6.000 EUR reparieren. Für 35.500 EUR kaufte der Kläger das Fahrzeug. Im Kaufvertrag war notiert: „Rep. Schaden vorne links.“ Als es dem Kläger gestohlen wurde, griff der Teilkaskoversicherer auf den HIS-Eintrag zu und erstattete nur 28.000 EUR. Der Kläger erklärte erfolgreich die Anfechtung des Kaufvertrags wegen arglistiger Täuschung und verlangte ...
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10.02.2025 · Fachbeitrag aus Apotheke heute · Qualitätsmanagement, Teil 1
Unter Qualitätsmanagement (QM) versteht man organisierte Maßnahmen, die zur Verbesserung von Prozessen und Leistungen führen. Im Jahr 2012 wurde die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) um den § 2a zum Thema QM erweitert und erst seitdem ist der Apothekenleiter verpflichtet, ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) zu führen. Teil I der Serie beleuchtet die gesetzlichen Vorgaben und macht Sie mit den allgemeinen Grundlagen im Hinblick auf interne und externe Lösungen mit und ohne Zertifikat ...
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17.02.2025 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Kranken- und Pflegeversicherung für Kinder
Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung eines Kindes sind als Sonderausgabe abzugsfähig. Nicht nur beim Kind, sondern in vielen Fällen und mit einer deutlich größeren Steuerersparnis auch bei den Eltern. Das gilt nicht nur für privat, sondern auch für gesetzlich versicherte Kinder, bei denen die Beiträge im Rahmen des Lohnsteuerabzugs vom Arbeitgeber einbehalten werden. Zudem lässt sich über freiwillige Beitragsvorauszahlungen steuergestaltend agieren und der effektive ...
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31.01.2025 · Fachbeitrag aus Zahnarztpraxis professionell · E-Rechnung
Seit dem 01.01.2025 gilt die E-Rechnung – allerdings mit Übergangsregelungen – Details dazu in ZP 11/2024, Seite 13. Ein ZP-Leser fragt sich nun, wie er ab dem 01.01.2025 eingehende E-Rechnungen bzw. sonstige Rechnungen abspeichern muss.
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