Die Aufnahme einer Einziehungsklausel in den Gesellschaftsvertrag einer GmbH bietet sich vor allem für solche Gesellschaften an, die verhindern wollen, dass die Erben eines Gesellschafters den jeweiligen Geschäftsanteil behalten dürfen. Ferner kann hier insoweit Vorsorge getroffen werden, als der Geschäftsanteil nicht an gesellschaftsfremde Dritte übertragen werden kann.
Ist der Erblasser als Eigentümer eines Grundstücks im Grundbuch eingetragen und der Erbfall eingetreten, ergibt sich Handlungsbedarf. Denn die in § 1922 BGB angeordnete Gesamtrechtsnachfolge (Universalsukzession) ...
Erbt ein Kind von seinem biologischen Vater, findet auf das Erbe nicht die für Kinder günstige Steuerklasse I Anwendung, sondern es wird nach der Steuerklasse III besteuert. Dies hat der BFH aktuell entschieden.
Das FG Münster hatte darüber zu entscheiden, unter welchen Voraussetzungen ein Erbe die Beschränkung der von der Finanzbehörde betriebenen Zwangsvollstreckung gegen ihn auf den Nachlass gem. § 45 Abs. 2 AO i. V. m. § 1975 BGB verlangen kann (FG Münster 24.9.19, 12 K 2262/16, Rev. BFH VII R 42/19).
Zu umfangreichen Nachlässen gehören in aller Regel auch Grundstücke. Dann ist der Testamentsvollstrecker in besonderer Weise gefordert. Grundkentnisse im Grundbuch- und Immobiliarsachenrecht sind ein unerlässliches ...
Die demografische Entwicklung geht auch an Versicherungsvermittlern nicht vorbei. In den kommenden Jahren werden Tausende von gebundenen und freien Vermittlern in den Ruhestand gehen. Versicherungsmakler können die ...
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Eine aktuelle Entscheidung des BFH (6.8.19, VIII R 12/16) zeigt, wie wichtig es ist, durch eine gesellschaftsvertragliche Regelung zu bestimmen, welche Folgen beim Tod eines Gesellschafters eintreten sollen. Nachfolgend wird zunächst die Entscheidung anhand eines vereinfachten Sachverhalts dargestellt. Sodann wird gezeigt, wie das ungewollte Ergebnis der Gewinnrealisation durch vorher getroffene gesellschaftsvertragliche Regelungen hätte vermieden werden können.