01.12.2005 · Fachbeitrag ·
Finanzgericht München
In einem rechtskräftigen Beschluss hat das FG München (14.2.05, 1 V 305/04, Abruf-Nr.
053348
) festgestellt, dass das primäre Gemeinschaftsrecht auch gegenüber DBA Anwendungsvorrang genießt. Nach Ansicht des Gerichts ist das grenzüberschreitende Verlustverrechnungsgebot bei selbstständiger Tätigkeit nicht mit dem Gemeinschaftsrecht vereinbar. Das bedeutet: Der mögliche Vorteil, dass etwaige belgische Betriebsstättengewinne nicht in Deutschland besteuert werden, rechtfertigt nicht, dass Verluste ...
01.12.2005 · Fachbeitrag ·
Finanzgericht Köln
Die Bestimmung des umsatzsteuerlichen Leistungsorts ist bei internationalen Leistungsbeziehungen oftmals eine Herausforderung - umso dankbarer ist der Berater hier für abgrenzende Entscheidungen der Gerichte.
01.12.2005 · Fachbeitrag ·
Bundesfinanzhof
Wenn ein behindertes Kind im Ausland außerhalb eines EU/EWR-Mitgliedstaates einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat und im Inland keine eigenen Einkünfte erzielt, kann der Pauschbetrag nach § 33b Abs.
01.12.2005 · Fachbeitrag ·
Bundesfinanzhof
In einem Vorlagebeschluss will der BFH (28.6.05, I R 114/04, Abruf-Nr.
052632
) vom EuGH wissen, ob ein Verstoß gegen die Dienstleistungsfreiheit (Art. 43 EGV) vorliegt, wenn einem gebietsansässigen Steuerpflichtigen die Zusammenveranlagung zur ESt mit seinem im EU-Ausland wohnenden Ehegatten, von dem er nicht getrennt lebt, mit der Begründung versagt wird, dieser habe sowohl mehr als 10 v.H. der gemeinsamen Einkünfte als auch mehr als 24.000 DM erzielt, wenn diese Einkünfte nach österreichischem Recht ...
01.11.2005 · Fachbeitrag ·
Finanzgericht Rheinland-Pfalz
Mit Urteil vom 16.6.05 hat das FG Rheinland-Pfalz (4 K 1951/04,
Abruf-Nr. 053017
) entschieden, dass kein Verstoß gegen den Grundsatz der Beseitigung der Doppelbesteuerung innerhalb der Gemeinschaft vorliegt, soweit ...
01.11.2005 · Fachbeitrag ·
Steuerplanung
Das vom deutschen Erbrecht wesentlich abweichende belgische Erbrecht bereitet in der Praxis oftmals Schwierigkeiten. Ursache dafür ist zum einen, dass aus belgischer Sicht in einem Erbfall allein bei bloßem Wohnsitz - ...
01.11.2005 · Fachbeitrag ·
Vermögensplanung
Liechtenstein galt lange Zeit als „Paradies der Geldwäsche“. Seitdem die Verwalter von Briefkastenfirmen, Trusts und Stiftungen auf Druck der liechtensteinischen Banken ihre Kunden beim Namen nennen müssen, erscheint der Ruf Liechtensteins in einem neuen Licht. Auch bei zunehmender Transparenz erfreut sich die Familienstiftung nach liechtensteinischem Recht (nachfolgend kurz: Liechtenstein-Stiftung) nach wie vor großer Beliebtheit. Berater, die bislang den Auftrag hatten, deutsche Steuerpflichtige bei der ...