01.02.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Investitionsstandort Spanien
Nach wie vor bietet Deutschland den Unternehmen keine besonderen steuerlichen Vorzüge. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass nicht nur kapitalmarktorientierte Großkonzerne, sondern auch verstärkt „Mittelständler“ ihre geschäftlichen Aktivitäten ins Ausland verlagern. Dabei werden gerade bei diesen Unternehmen einfache Gestaltungen bevorzugt, bei denen die ausländischen Gewinne zur Finanzierung bzw. Entnahme in das Inland durchgeschüttet werden können. Hierfür kann sich eine ...
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01.02.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Nach einem Urteil des BFH vom 3.8.05 (I R 87/04, Abruf-Nr.
051730
) hat ein portugiesisches Unternehmen nur dann in Deutschland einen ständigen Vertreter i.S. von Art. 5 Abs. 5 DBA-Portugal, wenn sich eine für das Unternehmen tätige Person mehr als nur vorübergehend in Deutschland aufhält. Daran fehlt es, wenn eine solche Person jeweils für zwei bis fünf Tage nach Deutschland reist und sich hier bis zu 60 Tage im Kalenderjahr aufhält.
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01.02.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Der BFH hat mit seiner Entscheidung vom 18.8.05 ( VI R 32/03, Abruf-Nr.
053010
) nunmehr die Aufteilung von Kosten des Arbeitgebers für eine Auslandsreise seines Arbeitnehmers in Arbeitslohn und Zuwendungen im betrieblichen Eigeninteresse zugelassen. Damit rückt der VI. Senat ausdrücklich von seiner früheren Rechtsprechung ab, nach der die Aufwendungen für eine Reise entweder nur als Arbeitslohn oder als im betrieblichen Interesse liegend beurteilt werden konnten.
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01.02.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht Düsseldorf
Zahlt ein Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber anlässlich der Auflösung des Dienstverhältnisses eine Vertragsstrafe, handelt es sich bei diesen Aufwendungen grundsätzlich um Werbungskosten. Problematisch ist ein Abzug immer dann, wenn der Arbeitnehmer, dessen Dienstverhältnis aufgelöst wird, im Rahmen dieses Dienstverhältnisses eine steuerfreie Auslandstätigkeit ausgeübt hat. Das FG Düsseldorf hat mit Urteil vom 12.4.05 (3 K 4223/03, Abruf-Nr.
052139
) dazu Stellung genommen, unter ...
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01.02.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuerrecht
Die Umstrukturierung international tätiger Unternehmen kann vielfältig gestaltet werden. Veräußerung oder „Umhängen“ von Beteiligungen, Asset Deal, Verschmelzung und Spaltung sind mögliche Spielarten. Häufig steht hierbei aus steuerlicher Sicht die Ertragsteuer im Vordergrund, wobei z.B. die Frage der Verlustnutzung oder Vermeidung der Aufdeckung stiller Reserven sorgfältig geplant wird. Jede Maßnahme hat aber auch umsatzsteuerliche Konsequenzen, die es zu beachten gilt.
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01.02.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
In einem bahnbrechenden Urteil hat der EuGH am 12.1.06 (C-354/03, C-355/03, C-484/03, Abruf-Nr.
060231
) jetzt entschieden, dass bei der USt das Recht eines Steuerpflichtigen auf Vorsteuerabzug nicht dadurch ausgeschlossen wird, dass er ohne sein Wissen in einen „Karussellbetrug“ hineingeraten ist. Mit dieser Entscheidung stärkt der EuGH die Rechte der Unternehmer bei innergemeinschaftlichen Lieferungen.
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01.01.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Die gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen der Miet- und Pachtzinsen beim Mieter oder Pächter verstoßen weder gegen gemeinschaftsrechtliche Diskriminierungsverbote noch gegen den Gleichheitssatz. Entsprechendes gilt für die Hinzurechnung der Teilwerte nach § 12 Nr. 2 S. 1 GewStG - so der BFH mit Urteil vom 15.7.05 (I R 21/04, Abruf-Nr.
053587
).
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01.01.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Volksrepublik China
China ist eine der dynamischsten Wachstumsregionen der Welt. Bei der Investitionsentscheidung für deutsche Unternehmen stehen die niedrigen Produktionskosten in China und die Präsenz im weltweit größten Absatzmarkt im Vordergrund. Jedoch spielen bei der Standortwahl innerhalb Chinas sowie bei der Finanzierungs- und Ausschüttungspolitik auch steuerliche Fragen eine wesentliche Rolle. Dies gilt umso mehr, als in China ab 2007/2008 mit einer Steuerreform gerechnet wird, die zu einer Anpassung ...
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01.01.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Der Themenbereich Verrechnungspreise ist spätestens seit 2001 verstärkt in den Fokus der Betriebsprüfung geraten. Mit Urteil vom 6.4.05 nimmt der BFH (I R 22/04, Abruf-Nr.
052146
) erneut zur Angemessenheit von Verrechnungspreisen Stellung und zeigt genau auf, wie ein Fremdvergleichspreis bei einer inländischen Vertriebsgesellschaft einer ausländischen Schwestergesellschaft zu ermitteln ist.
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01.01.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Holdinggesellschaften
Zu den gefährlichen Klippen des internationalen Unternehmenssteuerrechts gehört die „Anti-Treaty-Shopping“-Regelung des § 50d Abs. 3 EStG (§ 50d Abs. 1a EStG a.F.). Diese Vorschrift verhindert, dass die Zwischenschaltung einer juristischen Person nicht berechtigte natürliche oder juristische Personen in den Genuss der Vorteile eines DBA oder des sekundären Gemeinschaftsrechts (Verordnungen/Richtlinien) kommen. Bislang stellte der BFH (20.3.02, Hilversum I, BStBl II, 819) hohe ...
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