01.09.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Der EuGH (6.7.06, C-346/04, Abruf-Nr.
062270
) hat sich auf Vorlage des BFH mit dem Problem des eingeschränkten Sonderausgabenabzugs von Steuerberatungskosten bei beschränkter Steuerpflicht befassen müssen. Sofern dies nicht durch die objektive Verschiedenheit von Gebietsansässigen und Gebietsfremden gerechtfertigt ist, verstößt die Weigerung, die Gebietsfremden den Gebietsansässigen gleich zu stellen, gegen den EGV.
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01.09.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Die Vorsteuerberichtigung nach Art. 20 der 6. EG-RL (§ 15a UStG) greift zu Gunsten des Steuerpflichtigen auch dann ein, wenn ein Investitionsgut zunächst zur Ausführung steuerfreier Umsätze verwendet, später aber für steuerpflichtige Umsätze optiert wird. Mit dieser neuen Entscheidung hat der EuGH (30.3.06, C-184/04, Abruf-Nr.
062096
) jetzt die entsprechende deutsche Rechtslage bestätigt, obwohl die Richtlinien der Finanzverwaltung nur den umgekehrten Fall der Vorsteuerberichtigung zu ...
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01.09.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Die überwiegende Zahl der Gesellschaften in England sind Private Limited Companies by Shares (Ltd.), da es sich um eine einfache und günstig zu gründende Rechtsform handelt. Ungeachtet dessen sollte der Berater bei der Betreuung seines Mandats die verschiedenen Gründungskonstellationen im Blick behalten. Zentrale Fragestellung für einen Steuervergleich ist dabei, wo die steuerliche Betriebsstätte der Limited installiert werden soll. Der folgende Musterfall stellt die ertragsteuerlichen ...
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01.09.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Beanstandet die Finanzverwaltung den Buch- und Belegnachweis, muss der Steuerpflichtige bei der Ausfuhr von Waren oder innergemeinschaftlichen Lieferungen stets mit der rückwirkenden Versagung der Umsatzsteuerfreiheit rechnen. Der BFH (30.3.06, V R 47/03, Abruf-Nr.
061578
) hat zu § 6a Abs. 3 UStG nunmehr konkretisiert, welche inhaltlichen Anforderungen an eine Ausgangsrechnung i.S. eines ordnungsgemäßen Belegnachweises zu stellen sind. Zudem hat er entschieden, dass die spätere ...
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01.08.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuerstandort Russland
Wie im Umsatzsteuersystem der EG ist auch in Russland der Vorsteuerabzug das Kernstück der Mehrwertsteuer. So kann der Unternehmer die von ihm beim Einkauf bezahlte Umsatzsteuer als Vorsteuer von seiner Steuerlast abziehen. Erst der Endverbraucher soll die auf seinen Konsum entfallende Steuer endgültig tragen. Dieses System funktioniert in der Praxis solange reibungslos, bis es zu einem Vorsteuererstattungsanspruch kommt. In jüngster Zeit werden jedoch durch die russische Steuerverwaltung ...
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01.08.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Auslandsentsendung
China hat sich zu einem der größten Absatzmärkte der Welt entwickelt und ist für deutsche Unternehmen zur Nummer eins des asiatischen Exportmarkts aufgestiegen. Vor allem Hongkong genießt als Investitionsstandort nach wie vor einen guten Ruf. Seit dem 1.7.97 ist Hongkong eine Sonderverwaltungsregion der VR China, für die eigene Rechtsvorschriften gelten. Dieser Beitrag stellt die Grundzüge der Einkommensbesteuerung in Hongkong und die sozialversicherungsrechtlichen Folgen einer ...
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01.08.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Mit Urteil vom 26.1.06 hat der EuGH (C-2/05, Abruf.-Nr.
061944
) im Rahmen eines Vorabentscheidungsersuchens festgestellt, dass bei internationalen Personaltransfers die im EU-Ausland ausgestellte Bescheinigung E101 als Bescheinigung der anzuwendenden Rechtsvorschriften im Bereich der Sozialen Sicherheit für inländische Gerichte bindend ist.
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01.08.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuerstandort Polen
Deutsche Unternehmen geraten beim Schritt in die neuen EU-Mitgliedsstaaten zwangsläufig mit dem Umsatzsteuerrecht des jeweiligen Staates in Berührung. Zwar ist das dortige Umsatzsteuerrecht auf Grund der EU-weiten Harmonisierung mit dem deutschen Umsatzsteuerrecht meist vergleichbar, jedoch steckt der Teufel wie immer im Detail. Dieser Beitrag zeigt am Beispiel des polnischen Umsatzsteuerrechts auf, welche Besonderheiten dem Unternehmer auf dem Weg von den ersten Planungsgesprächen zur ...
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01.08.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Wird in Deutschland ein Unternehmen im Rahmen einer ausländischen Zivilrechtsform tätig, erhält dieses dadurch noch keinen steuerlichen Sonderstatus. Denn auch ausländische Rechtsformen werden zunächst nach deutschen Kategorien qualifiziert und sodann als Personen- oder Kapitalgesellschaft besteuert. Trotz einer solchen Qualifikation bleiben aber zivilrechtliche Unterschiede zwischen deutschem und ausländischem Recht bestehen. Dieser Musterfall stellt am Beispiel einer englischen Private ...
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01.08.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Der BFH hat in seinem Beschluss vom 14.2.06 (VIII B 107/04, Abruf-Nr.
061231
) ernstliche Zweifel geäußert, ob die Anwendungsvorschriften zu § 17 EStG (i.d.F. des StSenkG 01/02 vom 23.10.00, BGBl I 00, 1433) in § 52 Abs. 1 EStG (i.d.F. des StSenkG 01/02) und in § 52 Abs. 34a EStG (i.d.F. des StEuglG vom 19.12.00, BGBl I 00, 1790) mit der Kapitalverkehrsfreiheit nach Art. 56 EGV vereinbar sind. Nach Ansicht des BFH war für die vorgezogene gesetzliche Herabsetzung der Beteiligungsquote ein ...
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