01.01.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Der BFH hat mit seinem Urteil vom 9.8.06 (I R 31/01, Abruf-Nr.
063375
) nunmehr die Konsequenzen aus der EuGH-Entscheidung in der Rechtssache CLT-UFA (23.2.06, C-253/03) gezogen und - statt einen Körperschaftsteuersatz von 42 v.H. nach § 23 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 Nr. 1 KStG anzuwenden - festgestellt, dass inländische Einkünfte einer nach § 2 Nr. 1 KStG beschränkt steuerpflichtigen Körperschaft einer Körperschaftsteuerbelastung von 33,5 v.H., allenfalls von 33,885 v.H. unterliegen.
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht München
Zur Abgrenzung von partiarischem Darlehen, atypischer oder typisch stiller Beteiligung am Vermögen einer österreichischen KG hat das FG München in einem rechtskräftigen Urteil vom 9.3.06 (13 K 5062/01, Abruf-Nr.
063367
) Stellung genommen. Für die Frage, ob eine typische oder eine atypische stille Beteiligung vorliegt, sind hiernach sämtliche Umstände des Einzelfalls heranzuziehen und nicht nur der jeweilige konkrete Vertrag über die Begründung einer stillen Beteiligung.
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Schweiz
Die Ausschüttung einer Dividende aus einer schweizerischen Kapitalgesellschaft unterliegt einer 35-prozentigen Verrechnungssteuer (Quellensteuer), die von der ausschüttenden Gesellschaft zu entrichten ist. Für den schweizerischen Anteilsinhaber handelt es sich um eine Sicherungssteuer, da sie an seine Steuerlast anrechenbar ist, während sie für deutsche Anteilsinhaber eine endgültige (zusätzliche) Steuerbelastung darstellt, sofern die Quellensteuer weder rückforderbar noch anrechenbar ...
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Wechseln deutsche Profi-Sportler zu ausländischen Vereinen und behalten gleichzeitig ihren deutschen Wohnsitz bei, stellt sich die Frage, wie die im Ausland erzielten Einkünfte in Deutschland zu behandeln sind. Der folgende Musterfall zeigt besondere Auslegungsschwierigkeiten bei Anwendung des DBA Deutschland/Türkei (DBA-Türkei) auf.
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesministerium der Finanzen
Mit Aktienoptionsrechten erwerben Arbeitnehmer das Recht, Anteile des arbeitgebenden Unternehmens zu einem späteren Zeitpunkt zu einem im Voraus vereinbarten Preis zu erwerben. Sofern begünstigte Arbeitnehmer zwischen der Gewährung der Option und der Ausübung der Optionsrechte im Ausland tätig waren, stellt sich die Frage, ob ein Anteil des bei Ausübung der Optionen realisierten Vorteils steuerfrei ist. Das BMF nimmt mit Schreiben vom 14.9.06 (IV B6 - S 1300 - 367/06, Abruf-Nr.
063064
) ...
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · USA
Die USA leitet ein direktes Steuerrecht auf weltweite Einkünfte und Vermögen allein schon aus der US-Staatsangehörigkeit ab. US-Staatsangehörigen gleichgestellt werden dabei „long-term residents“. Dies sind Green-card-Besitzer, die in den USA nach Erhalt ihrer Greencard mindestens für acht Jahre innerhalb eines 15-Jahreszeitraumes ansässig waren. In der Konsequenz muss ein US-Staatsbürger oder „long-term-resident“ selbst nach Wohnsitznahme in einem anderen Staat noch jährlich ...
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Volksrepublik China
Hongkong und Mauritius sind beliebte Holdingstandorte für deutsche Asien-Investoren. Insbesondere Hongkong gilt neben Singapur als „Tor zu Asien“. Kürzlich hat die Volksrepublik China ihre DBAs mit Hongkong und Mauritius neu gefasst. Der folgende Beitrag stellt die praktischen Konsequenzen für deutsche China-Investoren dar.
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Der EuGH hat sich erneut mit dem Problem befassen müssen, ob der Steuerabzug nach § 50a EStG auf Vergütungen im Zusammenhang mit den Leistungen ausländischer Künstler europarechtswidrig ist oder nicht. Hierzu hat das Gericht (3.10.06, C-290/04, Abruf-Nr.
063366
) entschieden, dass das Freistellungsverfahren als solches nicht gegen den EGV verstößt. Auch das Steuerabzugsverfahren steht grundsätzlich den Art. 59 und 60 EGV nicht entgegen. Jedoch sind im Rahmen des Steuerabzugsverfahrens ...
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
In einem Vorlageverfahren hat der EuGH einen Verstoß gegen die EU-Niederlassungsfreiheit (Art. 43 EGV) festgestellt, wenn ein Staat den Gewinn aus einer wesentlichen Beteiligung bei Verlegung des Wohnsitzes in einen anderen EU-Mitgliedstaat besteuert und die Stundung von einer Sicherheitengestellung abhängig macht. Hierbei hat der EuGH (7.9.06, C-470/04, Abruf-Nr.
063365
) auch die Voraussetzungen eines Schadenersatzanspruches konkretisiert, wenn eine nationale Steuerregelung gegen ...
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuergestaltung
Internationale Erbfälle multiplizieren zumeist die beim rein innerdeutschen Erbfall bereits auftretenden Probleme dadurch, dass mehrere Rechtsordnungen in zivil- und steuerrechtlicher Hinsicht beachtet werden müssen. Dabei ist vor allem das Zusammenspiel der Rechtsordnungen zu berücksichtigen, sei es zivilrechtlich durch das Internationale Privatrecht, sei es im Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht durch das internationale Erbschaftsteuerrecht einschließlich der Vorschriften zur Vermeidung ...
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