03.11.2015 · Nachricht · Sonderausgaben
Nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 S. 1 Buchst. a EStG abziehbare Krankenversicherungsbeiträge können nur durch Beitragsrückerstattungen bzw. Bonuszahlungen gemindert werden, soweit sie auf die Basisabsicherung entfallen. Bezuschussen Bonuszahlungen einer gesetzlichen Krankenversicherung keine Aufwendungen, die auf die Basisabsicherung entfallen, sondern selbst getragene Aufwendungen, für die kein Versicherungsschutz besteht, sind die Zahlungen nicht gleichartig, was einer Verrechnung der Versicherungsprämien mit den ...
> Nachricht lesen
03.11.2015 · Nachricht · Einkommensteuer
Bei Betriebseinnahmen unter 17.500 EUR im Wirtschaftsjahr wird es nicht beanstandet, wenn der Steuererklärung anstelle des Vordrucks eine formlose Gewinnermittlung beigefügt wird. Insoweit wird auch auf die ...
> Nachricht lesen
02.11.2015 · Fachbeitrag ·
Einkommensteuer
Wird ein in die häusliche Sphäre eingebundener, technisch nicht besonders ausgestatteter Raum unterschiedlich genutzt, entscheiden Intensität und Dauerhaftigkeit des Publikumsverkehrs darüber, ob die Einbindung in ...
28.10.2015 · Nachricht · Investitionsabzugsbetrag
Wird ein Teilbetrieb zu Buchwerten in eine neu gegründete Gesellschaft eingebracht, ist von einer unveränderten Betriebsfortführung auszugehen. Es handelt sich nicht um eine Neugründung, die eine Förderung durch einen neu gebildeten Investitionsabzugsbetrag unabhängig von dem Gewinn des vorangegangenen Betriebs rechtfertigen würde. Der anteilige Gewinn oder Verlust des Rechtsvorgängers und derjenige des Rechtsnachfolgers sind für die Prüfung der Gewinngrenze zusammenzufassen (FG Niedersachsen 30.7.15, 14 ...
> Nachricht lesen
28.10.2015 · Nachricht ·
Praxisaufkauf
Zum 1.8.15 trat die Soll-Regelung zum Aufkauf von Praxissitzen durch die KV in überversorgten Gebieten in Kraft (§ 103 Abs. 3a SGB V i.d.F. des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes). Danach sollen nun die ...
28.10.2015 · Fachbeitrag ·
Umsatzsteuer
Der BFH (14.10.15, V R 13/14) hat entschieden, dass auch Pflegeleistungen von Mitgliedern eines Vereins unter Berufung auf das Unionsrecht umsatzsteuerfrei erbracht werden können. Damit wird der Kreis der ...
22.10.2015 · Fachbeitrag ·
Vertragsarztrecht
Bei einem gemeinsamen Patientenaufkommen zwischen 61,2 und 85 %, im Durchschnitt der sieben streitigen Quartale (2003 und 2004) von 72,7 %, hat eine Praxisgemeinschaft das Gepräge einer Gemeinschaftspraxis. Mithin liegt eine ungenehmigte gemeinsame Ausübung der vertragsärztlichen Tätigkeit im Sinne einer Gemeinschaftspraxis vor, die zur Berichtigung der Honorarbescheide berechtigt (LSG Berlin-Brandenburg 25.3.15, L 7 KA 5/12, NZB BSG B 6 KA 50/15 B).