17.10.2013 · Fachbeitrag aus PFB · Umsatzsteuer
In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass die Originalrechnungen nicht mehr vorgelegt werden können, weil sie dem Steuerpflichtigen unverschuldet abhandengekommen sind (z.B. durch Wasserschaden, Brand usw.) – so auch in diesem Fall des FG Sachsen-Anhalt (20.2.13, 2 K 1037/10, Rev. BFH V R 23/13). Das Gericht schätzte die abziehbaren Vorsteuerbeträge mit 60 % der vorangemeldeten Vorsteuerbeträge. Den vom Kläger angebotenen Zeugenbeweis durch Mitarbeiter der Steuerkanzlei, welche die ...
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17.10.2013 · Fachbeitrag aus PFB · Umsatzsteuer
Selbstständig tätige Ärzte und ihre Berater sind oft mit der Frage konfrontiert, ob die erbrachten ärztlichen Leistungen umsatzsteuerfrei oder umsatzsteuerpflichtig sind. Ob bei steuerpflichtigen Umsätzen in der Besteuerungspraxis tatsächlich Umsatzsteuer entsteht, ist anhand der Regelung zur Kleinunternehmerbesteuerung gemäß § 19 UStG zu klären.
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17.10.2013 · Fachbeitrag aus PFB · Rentenversicherung
Bei Wechsel des Arbeitsverhältnisses muss der Arzt, der in einem Versorgungswerk ist, jeweils erneut die Befreiung von der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) beantragen. Sonst müssen die entsprechenden Beiträge nachentrichtet werden (BSG 31.1.13, B 12 R 3/11 R).
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17.10.2013 · Fachbeitrag aus PFB · Häusliches Arbeitszimmer
Aufwendungen für Räume wie Küche, Bad und Flur in der auch betrieblich genutzten Wohnung sind nicht durch den Betrieb bzw. eine berufliche Tätigkeit veranlasst und stellen daher keine Betriebsausgaben nach § 4 Abs. 4 EStG dar. Die auf Wohnräume wie Küche, Bad und Flur entfallenden Aufwendungen sind auch nicht teilweise abziehbar (FG Düsseldorf 4.6.13, 10 K 734/11 E, EFG 13, 1023; Rev. BFH X R 26/13).
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17.10.2013 · Fachbeitrag aus PFB · Ärztezentren
In den beiden vorangegangenen Beiträgen (Röhl, PFB 13, 192 und PFB 13, 224) ging es um den (steuer-)rechtlichen Rahmen und um die Errichtung eines Gesundheitszentrums. Abschließend soll auf die Entwicklung und Förderung des Gesundheitszentrums eingegangen werden. Während sich der technische und kaufmännische Betrieb noch relativ einfach im Rahmen des Facilitymanagements gestalten lässt, stellen Einbeziehung und Organisation der im Gesundheitszentrum Tätigen alle Beteiligten vor eine ...
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17.10.2013 · Fachbeitrag aus PFB · Umsatzsteuerfreiheit
Nach der jüngst durch den EuGH bestätigten Rechtsprechung gelten die ohne nachgewiesenen medizinisch-therapeutischen Hintergrund durch Heilberufler ausgeführten ästhetischen Behandlungen (z.B. Schönheitsoperationen) als nicht von § 4 Nr. 14 UStG begünstigte. Reklamiert der Unternehmer für die OP „gesundheitliche Probleme psychologischer Art“ des Patienten, so hat er diese durch entsprechende Fachbegutachtung nachzuweisen (BFH 19.06.13, V S 20/13).
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17.10.2013 · Fachbeitrag aus PFB · Betriebsausgaben
Fahrten eines Unternehmers zwischen der Wohnung und der Einrichtung eines Kunden sind nur dann Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte i.S. des § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6 EStG, wenn der Unternehmer in der Einrichtung des Kunden eine eigene Betriebsstätte i.S. von § 12 AO unterhält. Der sich aus der Rechtsprechung des VI. BFH-Senats ergebende Grundsatz, dass die betriebliche Einrichtung eines Kunden des Arbeitgebers keine regelmäßige Arbeitsstätte des Arbeitnehmers i.S. von § 9 Abs. 1 S.
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17.10.2013 · Fachbeitrag aus PFB · Kooperationen
Die neueste Rechtsprechung zum Honorararzt beschäftigt sich mit der Arbeitnehmereigenschaft und der Abrechenbarkeit der wahlärztlichen Leistungen eines Honorararztes. Darunter gibt es durchaus einige kontroverse Entscheidungen der Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit, die für die Beratungspraxis sehr bedeutsam sind. Insgesamt sollen die hier aufgeführten Entscheidungen das Gefühl dafür schärfen, wie Gerichte Sachverhalte einordnen.
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14.10.2013 · Fachbeitrag aus PFB · Online-Bewertungsportale
Ein Ärztebewertungsportal ist dann zulässig, wenn eine Nachverfolgung im Falle etwaiger beleidigender oder rufschädigender Äußerungen möglich ist. Das Interesse der Öffentlichkeit an der Verfügbarkeit von Daten über medizinische Versorgungsmöglichkeiten zusammen mit dem Recht auf Meinungs- und Kommunikationsfreiheit überwiegt das Recht auf informationelle Selbstbestimmung (AG München 12.10.12, 158 C 13912/12, rkr.).
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10.10.2013 · Nachricht aus PFB · Künstlersozialversicherung
Seit 1983 stehen selbstständige Künstler und Publizisten mit der Künstlersozialversicherung unter dem Schutz der gesetzlichen Sozialversicherung. Ähnlich wie Arbeitnehmer müssen sie nur etwa die Hälfte der Beiträge selbst tragen. Die andere Hälfte wird durch einen Bundeszuschuss (20 %) und eine Abgabe der Unternehmen (30 %) finanziert.
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