19.04.2021 · Fachbeitrag aus PFB · Gewerbesteuer
Eine Unterpersonengesellschaft erzielt nur dann freiberufliche Einkünfte, wenn neben den unmittelbar an ihr beteiligten natürlichen Personen alle mittelbar beteiligten Gesellschafter der Oberpersonengesellschaft über die persönliche Berufsqualifikation verfügen und in der Unterpersonengesellschaft zumindest in geringem Umfang leitend und eigenverantwortlich mitarbeiten. Das Vorliegen gewerblicher Einkünfte folgt dann unmittelbar aus § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 und Nr. 2, Abs. 2 EStG.
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19.04.2021 · Nachricht aus PFB · Mai 2021
Zwischen den Erscheinungsterminen der gedruckten Ausgabe von PFB Praxis Freiberufler-Beratung halten wir Sie regelmäßig online auf dem Laufenden. Hier ist – jeweils nur kurz angerissen – eine Auswahl der interessantesten Meldungen. Alle Online-Nachrichten finden Sie im Volltext unter dem Veröffentlichungsdatum auf iww.de/pfb .
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19.04.2021 · Fachbeitrag aus PFB · Teilentgeltliche Grundstücksveräußerung
Wird ein Wirtschaftsgut gegen Kaufpreisraten veräußert, enthält die Kapitalforderung immer einen Zinsanteil. Dies gilt selbst dann, wenn in den Verträgen keine Verzinsung vereinbart wurde. Auch bei teilentgeltlicher Veräußerung (die Summe der Kaufpreisraten erreicht nicht den Verkehrswert des übertragenen Wirtschaftsguts) ist ein entsprechender Zinsanteil enthalten, wie vor kurzem der BFH bestätigte. Dies kann in der Praxis zu unliebsamen und ungeahnten Steuerbelastungen beim ...
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13.04.2021 · Fachbeitrag aus PFB · Wirtschaftsberatung
Viele Ärzte und Freiberufler erwerben Eigentumswohnungen als Kapitalanlage. Doch beim Erwerb fällt zunächst je nach Bundesland eine Grunderwerbsteuer von 3,5 bis 6,5 % an. Reduziert sich der auf die Immobilie entfallende Kaufpreis, reduziert sich auch die Steuer. Möglich wäre eine Steuerersparnis mittels übernommenen Inventars (z. B. Einbauküche). Bei dem in der Praxis gängigen Abzug für die Instandhaltungsrücklage gab es jüngst Gegenwind vom BFH. Hier ist nun keine Reduzierung ...
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12.04.2021 · Nachricht aus PFB · Bilanzierung
Ein nicht angemessen verzinstes Verrechnungskonto führt zu einer verdeckten Gewinnausschüttun. Der angemessene Zinssatz, auf den die GmbH verzichtet und in dessen Höhe die verdeckte Gewinnausschüttung vorliegt, ist zu schätzen. Hat die GmbH selbst keine Kredite aufgenommen, ist sie also schuldenfrei, so ist der Zinssatz innerhalb einer Marge zu schätzen, deren Untergrenze die banküblichen Habenzinsen und deren Obergrenze die banküblichen Sollzinsen bilden (FG Schleswig-Holstein 28.5.20, ...
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09.04.2021 · Nachricht aus PFB · Einkommensteuer
Leistungen aufgrund eines Fördervertrags mit der „Stiftung zur Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung im Freistaat Thüringen“ sind unter bestimmten Umständen nicht steuerbar (BFH 11.12.20, IX R 33/18).|
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07.04.2021 · Nachricht aus PFB · Einkünfte aus Kapitalvermögen
Umfasst ein aufgrund eines zivilgerichtlichen Vergleichs zu zahlender Verlustausgleich auch Zinsen, führen diese nicht zu Einkünften aus Kapitalvermögen, wenn der Steuerpflichtige lediglich so gestellt werden soll, als habe er von vornherein mit seinem Prozessgegner keinen Vertrag geschlossen (FG Münster 15.12.20, 2 K 2866/18 E).
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06.04.2021 · Nachricht aus PFB · Erstausbildung
Eine im Rahmen des Zivildienstes absolvierte Ausbildung zum Rettungshelfer ist keine erstmalige Berufsausbildung, und zwar auch nicht nach den bis 2014 geltenden Grundsätzen (FG Düsseldorf 24.9.20, 14 K 3796/13 E, F; Rev. BFH VI R 41/20).
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01.04.2021 · Nachricht aus PFB · E-Bilanz/Härtefallregelung
Die Erstellung und die Übermittlung einer Bilanz in elektronischer Form sind für Kleinstbetriebe wirtschaftlich unzumutbar, wenn hierdurch ein erheblicher finanzieller Aufwand verursacht wird. Die Härtegallregelung ist großzügig auszulegen, da wirtschaftliche Zumutbarkeit nicht mit wirtschaftlicher Leistbarkeit gleichzusetzen ist (FG Münster 28.1.21, 5 K 436/20 AO).
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30.03.2021 · Fachbeitrag aus PFB · Steuerstrafrecht
Wer seinen Steuerberater nur unvollständig mit steuerlich relevanten Informationen (hier die erzielten Betriebseinnahmen) versorgt, muss u. U. mit einer Bestrafung wegen bedingt vorsätzlich begangener Steuerhinterziehung rechnen (LG Osnabrück 4.3.21, 14 Ns 3/21).
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