Bislang führten formelle Rechnungsbeanstandungen trotz nachträglicher Vorlage von korrigierten Rechnungen zu rückwirkenden und verzinsten Vorsteuerrückforderungen. Nachdem der EuGH kürzlich (15.9.16, C-518/14, PFB 16, 317) diese Zinsbelastung als EG-rechtswidrig einstuft hatte, hat der BFH (21.12.16, V R 26/15) die Ausgestaltung dieser „neuen Rückwirkungslogik“ erstmals konkretisiert. Damit hat der BFH der deutschen Besteuerungspraxis schnell die Schranke zur neuen Rückwirkungssystematik von ...
Der niedergelassene Arzt beschäftigt in seiner Praxis regelmäßig Medizinische Fachangestellte (MFA) als Arbeitnehmerinnen i. S. des Entgeltfortzahlungsgesetzes (EFZG). Bei einer Arbeitsunfähigkeit (AU) infolge von ...
Im einen Fall (BGH 26.1.17, IX ZR 285/14) geht es darum, inwieweit der mit dem Abschluss betraute Steuerberater prüfen muss, ob der Fortführung der von ihm betreuten Gesellschaft etwas im Wege steht.
Das OLG Düsseldorf lehnt die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen Arzt ab, weil sich aus der Abrechnung von Leistungen des Speziallabors M-III kein hinreichender Tatverdacht für einen Abrechnungsbetrug ergibt (OLG Düsseldorf, 20.1.17, III-1 Ws 482/15, Beschluss).
Der Narkosearzt half kurzfristig bei Engpässen aus und war als solcher in den Operationsbetrieb eingebunden. Seine Vergütung war nicht erfolgsbezogen und er setzte auch kein eigenes Kapital ein. Mangels ...
Das Sterbegeld aus einem berufsständischen Versorgungswerk wird mit dem Besteuerungsanteil versteuert. Es liegt darin weder eine Zweckbindung für die Begleichung der Beerdigungskosten noch eine Zusammenballung von ...
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Telefonische Beratung („Gesundheitstelefon“) und Patientenbegleitprogramme, die ein Gesundheitsdienstleister für Krankenkassen und Pharmaunternehmen mit medizinischem Fachpersonal erbringt, sind nicht nach § 4 Nr. 14 UStG befreit. Es fehlt am persönlichen Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient und am unmittelbaren Bezug zu einer konkreten Heilbehandlung (FG Düsseldorf 14.8.15, 1 K 1570/14 U, Rev. BFH XI R 19/15).