01.05.2006 · Fachbeitrag aus MBP · Rechnungsangaben
Hat der Leistungsempfänger einen Dritten mit dem Empfang der Rechnung beauftragt und wird die Rechnung unter Nennung nur des Namens des Leistungsempfängers mit „c/o“ an den Dritten adressiert, gilt hinsichtlich der erforderlichen Angaben Folgendes:
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01.04.2006 · Fachbeitrag aus MBP · BFH-Rechtsprechung
Aufwendungen eines Arbeitnehmers für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte werden seit 2001 mit der Entfernungspauschale (aktuell 0,30 EUR je Arbeitstag und einfachen Entfernungskilometer) abgegolten. Der Anwendungsbereich der Entfernungspauschale erstreckt sich zudem auf die Wochenendheimfahrten zwischen dem (auswärtigen) Beschäftigungsort und dem Ort des eigenen Hausstandes im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung. In beiden Fällen kommt der Ansatz jedoch nur in Betracht, wenn es ...
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01.04.2006 · Fachbeitrag aus MBP · Fristverlängerung
Ohne die Inanspruchnahme einer Fristverlängerung sind die folgenden Steuererklärungen für das Kalenderjahr 2005 nach § 149 Abs. 2 AO bis zum 31.5.06 bei den Finanzämtern abzugeben:
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01.04.2006 · Fachbeitrag aus MBP · Umsatzsteuer
Durch das Gesetz zur Eindämmung missbräuchlicher Steuergestaltungen sollte § 13b UStG ab dem 1.7.06 erweitert werden. Geplant war, dass nach einer neuen Nr. 6 die Steuerschuld auch beim Gebäudereinigen auf den Auftraggeber übergeht, sofern sich die Unternehmereigenschaft des Leistungsempfängers nicht ausschließlich aus der Vermietung von höchstens zwei Wohnungen ergibt. Obwohl dieses Vorhaben am Veto des Bundesrates scheitern wird, sind die besonderen Rechnungsvorschriften bei Umkehr ...
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01.04.2006 · Fachbeitrag aus MBP · Arbeitnehmerentsendung
Seit der EU-Ost-Erweiterung zum 1.5.04 konnten in Deutschland verstärkt Missbrauchstatbestände durch Unternehmen aus den Beitrittsstaaten beobachtet werden. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls stellte eine Zunahme an Gründungen von Scheinfirmen im Ausland fest. Ziel dieser Firmen ist einzig und allein die Entsendung von Arbeitskräften nach Deutschland zu günstigeren Sozialversicherungsbedingungen. Um eine Überprüfung des sozialversicherungsrechtlichen Status aus dem ...
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01.04.2006 · Fachbeitrag aus MBP · Geringfügig Beschäftigte
Das vom Bundeskabinett beschlossene Haushaltsbegleitgesetz 2006 begrenzt ab dem 1.7.06 nicht nur die Sozialversicherungsfreiheit von Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschlägen auf einen Grundlohn von 25 EUR pro Stunde, sondern sieht auch eine Anhebung des Pauschalbeitragssatzes für Mini-Jobs von derzeit 25 auf 30 v.H. vor. Das entspricht einer Erhöhung der Abgaben für die Renten- und Krankenversicherung von 20 v.H., sodass Arbeitgeber monatlich für einen 400-EUR-Jobber gemäß
§ 8 Abs. 1 Nr.
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01.04.2006 · Fachbeitrag aus MBP · Checkliste
Für die Finanzverwaltung gewinnen die Außenprüfungsdienste immer mehr an Bedeutung. Dies ist nicht zuletzt auf den Personalabbau bei steigenden Veranlagungszahlen (z.B. durch das Alterseinkünftegesetz) zurückzuführen. Viele Dinge lassen sich bei der Veranlagung unter Zeitmangel gar nicht feststellen. Auch die in den vergangenen Jahren rückläufigen Steuereinnahmen tragen ihren Teil dazu bei, dass Betriebe künftig häufiger mit Besuch vom Finanzamt rechnen müssen. Während bei kleinen ...
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01.03.2006 · Fachbeitrag aus MBP · Haushaltsnahe Dienstleistungen
Die vollständige Badrenovierung stellt keine haushaltsnahe Dienstleistung i.S. des § 35a Abs. 2 EStG dar, so die Auffassung des Niedersächsischen FG. Die Kläger machten im Jahr 2003 Aufwendungen für die Renovierung ihres Bades als haushaltsnahe Dienstleistung geltend. Das FA und das FG (4.10.05, 13 K 368/04, Abruf-Nr.
053528
) lehnten jedoch die Anerkennung der Aufwendungen mit der folgenden Begründung ab: Bei der Baderneuerung handele es sich um eine einheitliche umfassende ...
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01.03.2006 · Fachbeitrag aus MBP · Steuerfahndungsverfahren
Die Haushaltslage ist landauf, landab angespannt. Dies zwingt nicht zuletzt auch Finanzminister, sparsam bei der Einstellung junger Finanzbeamter vorzugehen. Doch die Finanzverwaltung stellt sich dieser Situation - und zwar durch eine risikoorientierte Arbeitsweise. Dem ehrlichen Steuerzahler wird Vertrauen geschenkt. Kleinliche Plausibilitäts- und Belegprüfungen entfallen. Der Unehrliche muss sich dagegen auf eine intensive Steueraufsicht einstellen. Für den Steuerberater bedeutet dies, ...
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01.03.2006 · Fachbeitrag aus MBP · Kinderbetreuung
Seit 2002 können Eltern den Aufwand für die Betreuung ihres Nachwuchses, unter 14 Jahre und bei behinderten Kindern bis zum 27. Lebensjahr, als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Voraussetzung ist, dass die Elternteile erwerbstätig sind, sich in der Ausbildung befinden, krank oder behindert sind. Zusammenveranlagte Elternteile können z.B. bisher Kosten ab
1.548 EUR und höchstens 1.500 EUR geltend machen. Demnach muss ein Aufwand von 3.048 EUR getätigt werden, um die ...
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