05.08.2014 · Fachbeitrag aus MBP · Uneinbringlichkeit nach § 17 UStG
Liegt nach § 17 UStG Uneinbringlichkeit vor, müssen sowohl die Umsatzsteuer als auch die Vorsteuer korrigiert werden. Dabei ging die Finanzverwaltung bislang regelmäßig davon aus, dass Uneinbringlichkeit erst durch ein Ereignis nach dem Zeitpunkt der Leistungserbringung eintreten kann. Unter Fortentwicklung seiner Rechtsprechung ist dem der BFH nun auch für den Vorsteuerabzug entgegengetreten, wenn der Unternehmer die Zahlung von Anfang an verweigert (BFH 9.4.14, XI B 10/14, Abruf-Nr.
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05.08.2014 · Fachbeitrag aus MBP · Drittaufwand
Ein Unternehmer kann für einen Gebäudeteil Abschreibungen und Schuldzinsen auch dann als Betriebsausgaben geltend machen, wenn dieser Gebäudeteil seiner Ehefrau gehört. Voraussetzung dafür ist, dass der Unternehmer die Räumlichkeiten für Zwecke der Einkunftserzielung nutzt und wirtschaftlich auch die Aufwendungen für den Gebäudeteil getragen hat (FG Düsseldorf 12.2.14, 7 K 407/13 E, Abruf-Nr. 141188 ).
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05.08.2014 · Fachbeitrag aus MBP · Überentnahmen nach § 4 Abs. 4a EStG
Nach § 4 Abs. 4a EStG sind Schuldzinsen nicht abziehbar, wenn Überentnahmen getätigt worden sind. Handelt es sich um eine Personengesellschaft, sind die von ihr gezahlten Schuldzinsen für ein Darlehen des Gesellschafters an die Gesellschaft im Rahmen der Hinzurechnung allerdings nicht zu berücksichtigen. Dies hat der BFH (12.2.14, IV R 22/10, Abruf-Nr. 141860 ) klargestellt.
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05.08.2014 · Fachbeitrag aus MBP · Einkommensteuer
Scheidet für den erwerbstätigen Steuerpflichtigen eine Familienheimfahrt aus beruflichen Gründen aus und fahren stattdessen die Angehörigen (umgekehrte Familienheimfahrten), sind die Fahrtkosten beim Steuerpflichtigen als Werbungskosten nach § 9 Abs. 1 S. 1 EStG abziehbar. Diese Auffassung vertritt zumindest das FG Münster (28.8.13, 12 K 339/10 E, Abruf-Nr. 141695 ).
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05.08.2014 · Fachbeitrag aus MBP · Außergewöhnliche Belastungen
Aufwendungen für eine heileurythmische Behandlung (anthroposophische Bewegungstherapie) können als außergewöhnliche Belastungen nach § 33 EStG zu berücksichtigen sein. Ein vor Beginn der Heilmaßnahme ausgestelltes amtsärztliches Gutachten oder eine vorherige ärztliche Bescheinigung eines Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung sind nicht erforderlich (BFH 26.2.14, VI R 27/13, Abruf-Nr. 141861 ).
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18.07.2014 · Nachricht aus MBP · Rechtsbehelfsfrist
Das FG Niedersachsen (13.3.14, 4 K 32/12) hat zu Lasten eines Steuerpflichtigen klargestellt: Wird der Einspruch gegen einen Schätzungsbescheid durch Abgabe einer komprimierten Steuererklärung eingereicht, ist für seine Rechtzeitigkeit der Zugang des unterschriebenen Formulars beim FA maßgeblich.
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16.07.2014 · Nachricht aus MBP · Gesetzgebung
Kauft ein Kunde in Deutschland bei einem Händler im europäischen Ausland z.B. ein e-Book, fällt künftig die Umsatzsteuer in Deutschland an und nicht mehr im Heimatstaat des Anbieters. Der Bundesrat hat dieser ab 1.1.15 geltenden Neuregelung am 11.7.14 zugestimmt und damit eine europäische Vorgabe umgesetzt. Für die betroffenen Unternehmen wird zeitgleich eine Vereinfachung im Verfahren durch den so genannten Mini-One-Stop-Shop eingeführt.
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15.07.2014 · Fachbeitrag aus MBP · Aktuelles zum Spendenrecht
Gemeinnützige Vereine gewähren ihren ehrenamtlich tätigen Mitgliedern oftmals steuerliche Vergünstigungen in Form von Aufwandsspenden. Dies ist ein beliebtes Mittel, den Mitgliedern für ihr Engagement zu danken, ohne hierfür finanzielle Mittel aufwenden zu müssen. Dabei sind jedoch einige formelle Voraussetzungen zu beachten, da für den Verein ansonsten ein Haftungsrisiko – und damit auch ein finanzielles Risiko – besteht.
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09.07.2014 · Nachricht aus MBP · Für Kapitalanleger
Gehört ein Alleingesellschafter-Geschäftsführer keiner steuererhebenden Religionsgemeinschaft an oder ist er konfessionslos, sind eine Zulassung zum automatisierten Kirchensteuerabzugsverfahren beim BZSt sowie die sich anschließenden Abfragen der Kirchensteuerabzugsmerkmale (KiStAM) nicht erforderlich. Darauf hat der DStV hingewiesen.
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07.07.2014 · Fachbeitrag aus MBP · Der praktische Fall
Heutzutage ist es keine Seltenheit mehr, dass beide Partner berufstätig sind. Da für die Hausarbeit kaum Zeit bleibt, liegt es nahe, eine Haushaltshilfe auf 450-EUR-Basis zu beschäftigen. Der praktische Fall stellt die rechtlichen Grundlagen vor, geht auf wichtige Besonderheiten ein und zeigt u.a. auf, dass sich eine sozialversicherungsrechtliche Anmeldung „unter dem Strich“ sogar finanziell rechnen kann.
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