23.07.2008 · Fachbeitrag aus KP · Honorar
Am 1.7.08 ist das „Gesetz zur Neuregelung des Verbots der Vereinbarung von Erfolgshonoraren“ in Kraft getreten. Im Rahmen dieses Gesetzes hat der Gesetzgeber bei Rechtsanwälten zum Teil erhebliche Änderungen im Recht der Vergütungsvereinbarung vorgenommen, die mit dem Erfolgshonorar an sich nichts zu tun haben. Die neuen Vorschriften sind auch für Steuerberater relevant, wenn diese im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens, z.B. im Rahmen eines finanzgerichtlichen Klageverfahrens eine ...
> lesen
23.07.2008 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Seit dem 1. Juli 08 ist das Steuerberatungsgesetz in neuer Fassung in Kraft (BGBl I Nr. 23 vom 16.6.08, 1000). Danach ist es Steuerberatern nunmehr auch im Rahmen ihrer Vorbehaltsaufgaben in bestimmten Fällen erlaubt, mit ihren Mandanten Erfolgshonorare zu vereinbaren (§ 9a StBerG). Der Beitrag gibt einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und klärt über die Voraussetzungen auf, unter denen Erfolgshonorare vereinbart werden dürfen. Er schließt mit einer ...
> lesen
23.07.2008 · Fachbeitrag aus KP · Scheinsozietätenhaftung
Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des BGH, dass sich Angehörige beratender Berufe, an dem erweckten Anschein festhalten lassen müssen, wenn sie nach außen (Praxisschild, Briefbögen, etc.) wie eine Sozietät auftreten. Demnach haften sogenannte Scheinsozien mit der Scheinsozietät in gleicher Weise wie „echte“ Sozien.
> lesen
23.07.2008 · Fachbeitrag aus KP · Steuerberaterhaftung
Neue Gesetze, Gesetzesvorhaben, Urteile, ... - die Haftungsrisiken des steuerlichen Beraters nehmen kontinuierlich zu. Aber nicht nur im nationalen Recht ist der Steuerberater gefordert, auch im EU-Gemeinschaftsrecht sind Kenntnisse erforderlich. Wie das FG Sachsen-Anhalt in seinem Vorlagebeschluss an das BVerfG nunmehr entschieden hat, ist hinsichtlich der „Kenntnistiefe“ zwischen nationalem und EU-Recht zwingend zu differenzieren (FG Sachsen-Anhalt 20.12.07, 1 K 290/01, BverfG 1 BvL 3/08, ...
> lesen
23.07.2008 · Fachbeitrag aus KP · Bundesfinanzhof
Wer unverschuldet eine Frist, z.B. für einen Einspruch oder eine Klage, versäumt, kann eine sogenannte „Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ erhalten. Er wird dann so behandelt, als ob er die Frist eingehalten hätte. Das gilt auch, wenn ein Steuerberater für den Steuerzahler tätig ist und eine Frist verpasst.
> lesen
23.07.2008 · Fachbeitrag aus KP · Checklisten
Steuerberater müssen bei der Mandatsübernahme inzwischen eine Fülle von rechtlichen Voraussetzungen beachten. Das beginnt mit der Geldwäscheidentifikation und hört bei der Einwilligung nach dem Datenschutzgesetz noch nicht auf. Zu den formalen Voraussetzungen kommt eine immer stärkere Ausdifferenzierung des Leistungsspektrums. Immer häufiger klaffen Erwartungen des Mandanten und Dienstleistung des Steuerberaters auseinander, wenn nicht über den Auftragsumfang genau gesprochen wird.
> lesen
23.07.2008 · Fachbeitrag aus KP · EDV-Ausstattung
Mit dem Notebook am Flughafen-Gate schnell noch ein paar wichtige E-Mails absetzen - das gilt dem Geschäftsmann als Ausweis von Bedeutsamkeit der eigenen Person. Über dieses Klischee hinaus bietet das mobile Arbeiten aber heute viele Chancen, die auch Steuerberater und ihre Mitarbeiter für sich nutzen können. Die Früchte der höheren Flexibilität sind nicht nur mehr Mandantenservice und Kundenfreundlichkeit, sondern auch gesteigerte Effizienz und eine höhere Produktivität.
> lesen
25.06.2008 · Fachbeitrag aus KP · Bundesgerichtshof
Für die Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegenüber Steuerberatern gilt die Regelverjährung gemäß § 195 BGB (drei Jahre). Die Verjährungsfrist beginnt mit Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Mandant von den anspruchsbegründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt hat bzw. ohne grobe Fahrlässigkeit hätte erlangen können. Sowohl der Umstand, wann ein Schadensersatzanspruch tatsächlich entstanden ist, als auch der ...
> lesen
25.06.2008 · Fachbeitrag aus KP · EDV-Ausstattung
Die Beratung in fachfremden Rechtsgebieten gilt seit langem als erklärtes Ziel bei der Betreuung von mittelständischen Mandanten. Um dem Kunden Steuer-, Rechts- und Wirtschaftsberatung aus einer Hand anbieten zu können, kooperieren viele Steuerberatungskanzleien bereitwillig mit Rechtsanwälten und Unternehmensberatern. Dabei stellt sich jedoch das Problem, dass die Königsdisziplin der Beratung im Alltag vielfältige organisatorische Herausforderungen bereithält. Wir zeigen Ihnen, mit ...
> lesen
25.06.2008 · Fachbeitrag aus KP · StBGebV
Viele Mandanten beklagen die mangelnde Transparenz von Leistung und Honorar. Kanzleiberater raten daher zu einem Dienstleistungskatalog oder zu Leistungspaketen mit einheitlichen Pauschalpreisen, sodass der
Mandant von Anfang an weiß, welche Kosten auf ihn zukommen. Es ist
jedoch fraglich, ob der Steuerberater so der Angst des Mandanten begegnen
kann. Neben der Vereinbarkeit mit der Steuerberatergebührenverordnung (StBGebV) und dem Berufsrecht wird daher in diesem Beitrag auch der ...
> lesen