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BStBK gibt Regeln zum Einsatz von KI in Steuerkanzleien vor
Die BStBK hat einen FAQ-Katalog zum Einsatz von KI im steuerberatenden Berufsstand vorgelegt, der Chancen, Risiken und rechtliche Rahmenbedingungen systematisch aufbereitet. (inference) Das Papier zielt erkennbar darauf, die Nutzung von KI in Kanzleien zu fördern, ohne die berufsrechtlichen Schutzstandards abzusenken.
Der FAQ-Katalog der BStBK fasst in mehreren Kapiteln zusammen, wie KI in Steuerkanzleien eingesetzt werden kann, welche Kompetenzen erforderlich sind und welche rechtlichen Grenzen gelten. Er behandelt u. a. Grundlagen von generativer und nicht‑generativer KI, typische Anwendungsfelder in Kanzleiprozessen, strategische Überlegungen zu Nutzen und Kosten, Fragen der Tool-Governance sowie Berufsrecht, Datenschutz und Qualitätssicherung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Rolle des Berufsträgers als verantwortliche Instanz, der KI nur als Hilfsmittel nutzt und alle Ergebnisse fachlich prüfen muss. Zudem werden Anforderungen an Fortbildung, Dokumentation des KI-Einsatzes und die Kommunikation gegenüber Mandanten beschrieben. (inference) Das Dokument versteht sich praktisch als Leitplanke für den geordneten Einstieg in KI, nicht als technische Detailanleitung.
Fortbildung in KI-Kompetenz wird faktisch zur neuen Pflichtdimension neben dem Steuerfachwissen; Kanzleiinhaber sollten systematisch Schulungsangebote zu KI-Grundlagen, Prompting, Datenschutz und Qualitätskontrolle einplanen..
Weiterführender Hinweis
- FAQ-Katalog: KI im steuerberatenden Berufsstand (BStBK, Stand 27.1.26)