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  • · Fachbeitrag · Selbstführung

    Schlafmangel nicht unterschätzen

    von Stephanie Kiel und Philipp Kemper, sf-leben.de

    Die Anzahl der Krankschreibungen wegen Schlafstörungen ist lt. DAK von 2010 bis 2023 um 70 % gestiegen. 26 % der Erwerbstätigen sind von klinisch relevanten Schlafstörungen betroffen. Es ist also kein kleines Thema. Zu wenig guter Schlaf bedeutet für unseren Körper Stress und Stress führt zu schlechterer Schlafqualität. Was tun? Um langfristig wieder in gesunden Schlaf zu kommen, braucht es eine aktive Entscheidung. Wir können eine ganze Reihe von Faktoren beeinflussen, die es unserem vegetativen Nervensystem erlauben, sich zu regenerieren.

    Chronischer Schlafmangel als Krankheitsbild

    Sie kennen diese Situation: Geschafft! Deadlines gehalten, Mandanten glücklich. Nach drei Monaten Dauerstress mit kurzen Nächten haben Sie jetzt wieder Zeit zu schlafen. Und nun? Sie liegen im Bett und der Kopf kommt nicht zur Ruhe. An sechs bis acht Stunden durchgehenden Schlaf ist nicht zu denken. Nur eine Nacht? Nicht schlimm. Ab einer Dauer von drei bis sechs Monaten gilt Schlafmangel als chronisch. Was dann passiert, da sind sich die Studien einig:

     

    • Kurzfristig: schlechtere Konzentrationsfähigkeit, schlechtere Reaktionsfähigkeit und schlechtere emotionale Steuerung