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  • · Fachbeitrag · Selbstführung als Erfolgsfaktor

    Mit dem richtigen Selbst- und Rollenbewusstsein wirksam führen

    von Ralf Ecker, Bexbach

    Wirksame Führung beginnt zwingend bei der ehrlichen Selbstreflexion. Führungskräfte müssen ihre eigenen Stärken, Schwächen und Werte kennen, um authentisch zu agieren. Ein zentraler Aspekt ist zudem die Klarheit über die vielfältigen Führungsrollen, denn Führungskräfte laufen häufig Gefahr, sich zu stark in der Facharbeit zu verlieren. Abschließend verdeutlicht das Konzept des „Warum“, dass ein richtig kommunizierter, tieferer Sinn essenziell ist, um als Führungspersönlichkeit nachhaltig zu motivieren und Erfolg neu zu definieren.

    Ihre Selbstreflexion

    Wirksame Führung beginnt damit, in den Spiegel zu schauen und sich selbst zu erkennen, sowohl die Sonnenseiten als auch die Schattenseiten, die jedem Menschen zu eigen sind. Ich möchte Sie mit einigen gezielten Fragen dazu einladen, sich einmal eine Stunde Zeit für sich zu nehmen und sich selbst zu reflektieren: Beantworten Sie die Fragen bitte schriftlich. Das erhöht den Effekt signifikant, da Sie gezwungen sind, sich wirklich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Seien Sie bitte ehrlich zu sich selbst.

     

    Anregungen zur Selbstreflexion

    1. Identität und Wertefundament

    • Was macht Sie aus Ihrer Sicht als Mensch aus?
    • Was sind Ihre wichtigsten Rollen im Leben?
    • Was sind Ihre wichtigsten Werte und wie denken, fühlen und handeln Sie in Ihren wichtigsten Lebensbereichen?
    • Was sind Ihre unbestrittenen Stärken und was lieben Sie an sich?
    • Drücken sich Ihre Werte in Ihren Handlungen authentisch aus?
    • Was würden die wichtigsten Menschen in Ihrem Leben sagen, wofür Sie stehen?

     

    2. Schattenseiten und innere Barrieren

    • Was sind Ihre Schwächen und was lehnen Sie ab?
    • Haben Sie Gewohnheiten, Muster, Strukturen, die Sie stören?
    • Sind diese Störungen oder die negativen Auswirkungen dieser Muster so signifikant, dass diese Sie bzw. die Beziehungen zu anderen belasten?
    • Was sind Ihre Glaubensmuster, die Sie bremsen, belasten bzw. immer wieder ähnliche negative Erfahrungen erleben lassen?
    • Wo handeln Sie aus Überzeugung, wo aus Anpassung oder sogar aus Angst?
    • Sind Sie bereit für ehrliches Feedback?

    3. Energiehaushalt und Lebensgestaltung

    • Welche Tätigkeiten lieben Sie?
    • Womit verbringen Sie viel Zeit und empfinden Sie dies als stimmig mit Ihren Werten und Rollen?
    • Was raubt Ihnen Kraft und frustriert Sie?
    • Was schenkt Ihnen Energie und motiviert Sie?
    • Wie erleben Sie sich in Stress- oder Drucksituationen?