· Fachbeitrag · Personalrecruiting
Was erfolgreiche Kanzleien bei der Mitarbeitersuche anders machen
von Zach Davis, Buchholz, www.simple-first.de
Kanzleiinhaber klagen oft darüber, dass der Fachkräftemarkt leer sei. Er ist aber nicht leer, er ist nur sortierter. Fachkräfte haben mehr Auswahl und deutlich weniger Lust auf Kanzleien, die nach außen austauschbar wirken und nach innen im Dauerstress laufen. Erfolgreiche Kanzleien betrachten Mitarbeitergewinnung als ein eigenes System und arbeiten gleichzeitig an ihrer wahrgenommenen und tatsächlichen Attraktivität, wählen passende Kanäle, achten auf die Qualität der Ansprache und auf genügend Schlagzahl – und werden damit über kurz oder lang erfolgreicher und sichern ihre Zukunft ab – fünf Stellschrauben, die sich wirklich lohnen.
Wahrgenommene Attraktivität der Kanzlei
Stellen Sie sich vor, es gäbe einen Faktor, der darüber entscheidet, ob sich 3 bis 4 % der Besucher Ihrer Website bewerben – oder 15 oder 20 %. Ein und dieselbe Reichweite, aber drei- bis fünfmal so viele Bewerbungen. Diesen Faktor haben viele Kanzleien bereits: ihre Karriereseite. Nur schöpfen sie sein Potenzial kaum aus. Die meisten Kanzleien unterschätzen, wie stark ihr Außenauftritt beeinflusst, ob ein Bewerber überhaupt darüber nachdenkt, einen nächsten Schritt zu machen oder nicht. Für Mandanten ist die Website oft solide, für Mitarbeiter aber unscharf. Wer als Fachkraft nach „Steuerberater + Ort“ sucht, landet auf Seiten, die sich alle ähnlich lesen – und entscheidet sich dann für die eine Kanzlei, die zumindest ein klares Bild von der Arbeit vermittelt. Ein moderner Außenauftritt beantwortet deshalb drei Fragen sofort:
- 1. Wer arbeitet dort mit wem woran?
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