01.08.2007 · Fachbeitrag aus GStB · Geschäftsführer
Feiern der Gesellschafter-Geschäftsführer (GGf) und ein angestellter Geschäftsführer derselben Firma ihre nahe beieinanderliegenden 50. Geburtstage gemeinsam und übernimmt die Firma die Kosten, kann das steuerlich zu höchst unterschiedlichen Ergebnissen führen. Der Grund ist einfach: Die Rechtsprechung des BFH für die beiden Gruppen von Geschäftsführern ist unterschiedlichen Senaten anvertraut, deren Judikate sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Übernimmt eine GmbH ...
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus GStB · Berichtigung des Vorsteuerabzugs
In Reaktion auf die an der Neufassung von § 15a UStG 2005 geäußerte Kritik hatte der Gesetzgeber die Absätze 3 und 4 der Vorschrift zum 1.1.07 erneut überarbeitet (vgl. GStB 07, 52). Zu einigen Auslegungsfragen hat das BMF nun nochmals ausführlich in einem Anwendungsschreiben vom 12.4.07 (Abruf-Nr.
071648
) Stellung genommen. Die wichtigsten Auswirkungen bei Maßnahmen an Wirtschaftsgütern (§ 15a Abs. 3 UStG) werden nachfolgend dargestellt.
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus GStB · Vermögensübergaben
Hauptanwendungsfall des bisherigen § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG sind Vermögensübergaben gegen Versorgungsleistungen im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge. Eine Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen soll nach dem Referentenentwurf zum Jahressteuergesetz 2008 (Abruf-Nr.
072161
) zukünftig nur noch bei einer Übertragung von Betrieben, Teilbetrieben oder Mitunternehmeranteilen anzuerkennen sein. In anderen Fällen, insbesondere bei der Übertragung von Privatvermögen (z.B.
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus GStB · FG München
Der Betrieb einer Photovoltaikanlage erfolgt unternehmerisch, wenn aufgrund der Planung und Auslegung von vornherein feststeht, dass dauernd überschüssiger Strom erzeugt und ins allgemeine Netz eingespeist wird. Nach Ansicht des FG München entsteht der Stromüberschuss beim selbst genutzten Einfamilienhaus
nicht nur gelegentlich
, weil der Hauseigentümer in den Sommermonaten bei hoher Erzeugungsleistung und geringem Eigenbedarf regelmäßig nachhaltig Einnahmen erzielen dürfte. Dass in ...
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus GStB · Unternehmensnachfolge
Der Regierungsentwurf des Gesetzes zur Erleichterung der Unternehmensnachfolge sieht bei der Übertragung begünstigten Vermögens bekanntlich eine Steuerfreiheit vor, wenn dieses Vermögen über zehn Jahre in einer dem ursprünglichen Umfang vergleichbaren Weise weiterhin unternehmerisch genutzt wird (§ 28 ErbStG-E). Bei der Übertragung von Anteilen an Personengesellschaften ist insoweit Voraussetzung, dass der Betrieb der Gesellschaft über den genannten Zeitraum in einem nach dem ...
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus GStB · Stiftungsrecht
Private Stiftungen bieten weder Steuerfreiheit noch Sonderausgabenabzug für den Förderer und profitieren daher nicht von den verbesserten Regeln im Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerlichen Engagements. Statt Gutes zu tun und damit gleichzeitig Steuern zu sparen haben Familienstiftungen andere Vorzüge, um betriebliches Vermögen vor künftiger Zersplitterung zu bewahren. Nachfolgend werden die wichtigsten Punkte aus privater und steuerlicher Perspektive untersucht.
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzbesteuerung
Hat der Leistungsempfänger dem Auftragnehmer im Zusammenhang mit einer vorzeitigen Vertragsbeendigung einen Ausgleichsbetrag zu zahlen, so war lange umstritten, ob eine solche Zahlung als nichtsteuerbarer Schadenersatz oder als der Umsatzsteuer zu unterwerfendes Entgelt zu beurteilen ist. Aus zivilrechtlicher Sicht hatte der BGH hierzu entschieden, unfallbedingte Minderwertausgleichszahlungen des Leasingnehmers an den Leasinggeber hätten ihren Rechtsgrund nicht in einem gesetzlichen ...
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus GStB · Niedersächsisches FG
Muss ein Steuerpflichtiger z.B. im Anschluss an eine Betriebsprüfung Steuern nachzahlen, so ist der Nachzahlungsbetrag nach § 233a AO zu verzinsen. Nach Aufhebung des § 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG a.F. kommt ein Sonderausgabenabzug der Zinsen nicht mehr in Betracht. Auf der anderen Seite werden Steuererstattungen ebenfalls gemäß § 233a AO verzinst; die Erstattungszinsen führen jedoch zu Einkünften aus Kapitalvermögen im Sinne des § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG (so zuletzt BFH/NV 06, 527). Erstmals ...
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzministerium
Bereits im Jahr 2003 verdeutlichte die Antwort der Bundesregierung auf eine große Anfrage der Fraktion der FDP recht eindrucksvoll, wie wenig das Attribut „einfach“ auf das deutsche Steuerrecht anzuwenden ist
(BT-Drs. 15/1548, 16.9.03). Heißt es hier doch, dass die Zahl der Steuergesetze, die neben ihrem außersteuerlichen Regelungsgehalt auch Vorschriften zur Besteuerung enthalten, unbezifferbar sei. Im Weiteren wird darauf hingewiesen, dass es ausweislich der Bundesdatenbank ...
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Nachdem das BVerfG die für die Kindergeldberechtigung von Ausländern maßgebliche Vorschrift des § 1 Abs. 3 Bundeskindergeldgesetz insoweit für unvereinbar mit Art. 3 Abs. 1 GG erklärt hatte, als die Gewährung von Kindergeld von der Art des Aufenthaltstitels abhing (vgl. BFH/NV 05, Beilage 2, 114 ff.), änderte der Gesetzgeber mit Wirkung zum 1.1.06 den mit dieser Norm wortgleichen § 62 Abs. 2 EStG 1996. Nunmehr hat der BFH mit Urteil vom 15.3.07 (III R 93/03, Abruf-Nr.
071649
) ...
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