18.02.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Gesellschaftsrecht
Der Geschäftsführer einer GmbH ist deren Vertretungsorgan. Durch sein rechtsgeschäftliches Handeln wird die Gesellschaft selbst dann wirksam berechtigt und verpflichtet, wenn der Geschäftsführer Beschränkungen verletzt, die ihm im Innenverhältnis zur GmbH auferlegt sind. Bei einer solch starken Stellung ist es nachvollziehbar, dass das Gesetz eine besondere Integrität des Geschäftsführers fordert. Geschäftsführer kann daher nur sein, wer sich in mittelfristiger Vergangenheit nicht ...
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18.02.2019 · Nachricht aus GStB · Vorsteuerabzug
Eine Bruchteilsgemeinschaft kann nicht Unternehmer sein, wie der BFH unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung zur Umsatzsteuer kürzlich entschieden hat. Stattdessen erbringen die Gemeinschafter als jeweilige Unternehmer anteilig von ihnen zu versteuernde Leistungen (BFH 22.11.18, V R 65/17).
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18.02.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Umstrukturierungen
Bei der Veräußerung eines Mitunternehmeranteils erweist sich vorhandenes Sonder-BV oftmals als Steuerfalle. Wird es nicht erkannt, fällt es bei der Veräußerung in das ursprüngliche Betriebsvermögen zurück und die steuerlichen Vergünstigungen der §§ 16 und 34 EStG sind regelmäßig verloren. Auch bei Einbringungsvorgängen gelten harte Spielregeln. Nach bisheriger Verwaltungsauffassung erfordert nämlich die Anwendung der §§ 20 und 24 UmwStG in solchen Fällen auch die ...
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12.02.2019 · Nachricht aus GStB · Umsatzsteuer
Wer Rennpferde hält, ist steuerlichen Kummer gewohnt. Doch die ertragsteuerliche Einstufung als Liebhabereibetrieb ist nur die eine Seite der Medaille. Auch umsatzsteuerlich steht oft einiges auf dem Spiel. Das Halten der Pferde kann nämlich selbst dann überwiegend der persönlichen Repräsentation des Steuerpflichtigen dienen, wenn der Pferderennstall ein professionell geführter Betrieb ist, der erhebliche Umsätze generiert. In diesem Fall ist die Vorsteuer aus den Eingangsleistungen ...
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31.01.2019 ·
Downloads allgemein aus GStB · Downloads · Weitere Themen
In der Praxis besteht das Bedürfnis, Vergütungsrichtsätze in Tabellenform zu schematisieren. Vor diesem Hintergrund haben sich im Laufe der Zeit einige – durchaus unterschiedliche – Tabellen entwickelt. Eine ausführliche Darstellung erübrigt sich hier. Wir haben eine Gesamtübersicht zu den gängigsten Vergütungstabellen für Sie als Download bereitgestellt.
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31.01.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Vereinbare Tätigkeiten
Die Testamentsvollstreckung ist ein nicht zu unterschätzendes erbrechtliches Instrument bei der Nachfolgeplanung. Damit kann der Erblasser erreichen, dass sein letzter Wille auch tatsächlich durchgeführt wird. Das Amt des Testamentsvollstreckers (TV) ist fremdnütziger Natur – und der Steuerberater als langjährige Vertrauensperson des Mandanten dafür genau die richtige Person. Dieser Beitrag soll einen Einstieg in die komplexe Materie eröffnen, den groben Ablauf einer typischen ...
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31.01.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Freiberuflerpraxis
Wer seine Steuerkanzlei oder eine andere Freiberuflerpraxis veräußert hat und die Tarifvergünstigung des § 34 EStG „mitnehmen“ konnte, sollte diese nicht leichtfertig aufs Spiel setzen, indem er danach weiter bzw. wieder freiberuflich tätig wird. Zumindest gilt dies, wenn eine bestimmte Umsatzhöhe erreicht wird. Selbst eine „ungeplante“ Tätigkeit als freiberuflicher Steuerberater im bisherigen Wirkungskreis lässt die Tarifvergünstigung rückwirkend entfallen. Diese „teure“ ...
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31.01.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Treuhandmodell
Das sog. Treuhandmodell erfreut sich in der Gestaltungspraxis großer Beliebtheit. Es ist flexibel einsetzbar, insbesondere auch bei Schwesterpersonengesellschaften. Unabhängig vom Ausgang der Entscheidung des BVerfG (Az. 2 BvL 8/13) kann die Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern zwischen den Gesamthandsvermögen von beteiligungsidentischen Schwesterpersonengesellschaften steuerneutral und rechtssicher im Treuhandmodell gestaltet werden.
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31.01.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Firmenfahrzeug
Immer wieder stellt sich in der Praxis die Frage, ob ein gemischt genutzter Pkw ertragsteuerrechtlich im gewillkürten Betriebsvermögen des Unternehmers geführt werden soll, wenn hierfür die Voraussetzungen erfüllt sind (siehe R 4.2 EStR und H 4.2 (1) EStH). Zahlreiche, zum Teil nur durch Schätzung ermittelbare Faktoren spielen hierbei im Rahmen einer Vorteilhaftigkeitsanalyse eine Rolle (siehe DStR 17, 695 ff.). Im Einzelfall muss genau gerechnet werden, ob sich eine entsprechende ...
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29.01.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Vor dem Brexit
Nachdem das britische Unterhaus am 15.1.19 den mit der EU ausgehandelten Austrittsvertrag abgelehnt hat, kann es nun am 29.3.19 zu einem Austritt Großbritanniens ohne Übergangsphase kommen. Über Nacht ändert sich dann die Lage britischer Limiteds mit Verwaltungssitz in Deutschland, weil Großbritannien aus Sicht der EU zum Drittstaat wird. Die zivilrechtlichen und steuerlichen Folgen und mögliche Gestaltungsstrategien werden nachfolgend dargestellt.
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