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09.06.2020 · Fachbeitrag · Vermietung und Verpachtung

Kein Abzug von Verlusten bei kurzer Besitzdauer

| An die steuerliche Anerkennung von Verlusten aus V+V werden grundsätzlich keine hohen Anforderungen gestellt – die Absicht der Überschusserzielung ist grundsätzlich zu unterstellen. Wenn jedoch bereits bei Erwerb der Immobilie feststeht, dass diese alsbald wieder verkauft oder selbst genutzt werden soll, steigen die Finanzämter in die Prüfung der Überschusserzielungsabsicht ein. Jüngst hat das FG Niedersachsen (25.2.20, 9 K 112/18) entschieden, dass Verluste aus der Vermietung einer Immobilie nicht mehr anerkannt werden können, wenn bereits bei Abschluss des Mietvertrags die Absicht besteht, das Objekt später unentgeltlich an die Mieter, etwa Sohn oder Tochter, zu übertragen. |