Nach § 66 Abs. 3 EStG wird das Kindergeld rückwirkend nur für die letzten sechs Monate vor Beginn des Monats gezahlt, in dem der Antrag auf Kindergeld eingegangen ist. Diese Vorschrift ist (nur) im Festsetzungsverfahren, nicht im Erhebungsverfahren zu berücksichtigten. Wird Kindergeld entgegen § 66 Abs. 3 EStG für Zeiträume, die mehr als sechs Monate vor dem Monat der Antragsstellung liegen, rückwirkend festgesetzt, steht danach § 66 Abs. 3 EStG der Auszahlung nicht entgegen (FG Niedersachsen25.9.18, 8 K ...
Ordnet eine öffentlich-rechtliche Körperschaft (z. B. eine Stadt) die Enteignung eines Grundstückseigentümer an, ist ein hieraus erzielter Gewinn nicht steuerpflichtig (FG Münster 28.11.18, 1 K 71/16 E, IX R 28/18).
Der BFH hat diese Woche seine Leitsatzentscheidungen bekannt gegeben. Hingewiesen sei vor allem auf den Besteuerungsrückfall bei unterschiedlicher Abkommensanwendung.
Die Aussetzung der Vollziehung von Zinsfestsetzungen wird wegen ernstlicher Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des Zinssatzes nach § 238 Abs. 1 S. 1 AO – auf Antrag – auf Verzinsungszeiträume ab dem 1.4.
Das FG Schleswig-Holstein ist in einer aktuellen Entscheidung zu der Auffassung gelangt, dass die für die umsatzsteuerliche Organschaft nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 S. 1 UStG erforderliche finanzielle Eingliederung in das ...
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Das FG Münster hat den Vorteil, den der Insolvenzschuldner aus der ihm erteilten Restschuldbefreiung erlangt hat, bei der Ermittlung seiner endgültigen wirtschaftlichen Belastung berücksichtigt und deshalb die Anerkennung der Tätigkeitsvergütung des Insolvenzverwalters als außergewöhnliche Belastung abgelehnt (FG Münster 4.9.18, 11 K 1108/17 E; Rev. BFH VI R 41/18, ).