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  • 20.03.2008 · Erledigtes Verfahren · EStG § 9 Abs 1 S 1 · VI R 75/06

    Darlehensverlust, Werbungskosten, Berufliche Veranlassung

    Letzte Änderung: 20. März 2008, 09:37 Uhr, Aufgenommen: 23. April 2007, 13:31 Uhr

    Kann ein Arbeitnehmer den Verlust eines Darlehens bei seinen Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit als Werbungskosten abziehen, wenn er das Darlehen nicht der Betriebs-GmbH bei der er angestellt war, sondern dem Besitzunternehmer, der zugleich Alleingesellschafter und Geschäftsführer der GmbH war, persönlich gewährt hat? Ist in diesem Fall das im Übrigen deutlich höher verzinste Darlehen nicht dem Arbeitgeber sondern einer Privatperson ausgereicht worden und fehlt deshalb die für den Werbungskostenabzug erforderliche Zweckbestimmung der Darlehenshingabe zur Sicherung und Erhaltung des Arbeitsplatzes?

    Gericht: Bundesfinanzhof

    Aktenzeichen: VI R 75/06

    Vorinstanz: Finanzgericht Nürnberg 29.6.2006 VI 220/2003

    Normen: EStG § 9 Abs 1 S 1

    Erledigt durch: Urteil vom 07.02.2008, Zurückverweisung.

    Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger